Ferien sind zum Erholen da. Trotzdem lohnt sich ein bisschen Lernen

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TOP 10 Autorin
Volontärin · BRG Kufstein
04.08.2026
2 Min.

Neun Wochen Sommerferien bedeuten für viele: ausschlafen, entspannen und die Schule vergessen. Doch genau das kann im nächsten Schuljahr zum Problem werden. Warum schon wenige Minuten Lernen pro Woche einen Unterschied machen können.

Schon 50 Minuten Wiederholung können den Einstieg ins neue Schuljahr erleichtern. (Foto: Shutterstock )

JJeden Sommer nehme ich mir vor, in den Ferien ein bisschen für die Schule zu machen. Und jedes Jahr läuft es gleich: Die ersten Tage werden zu Wochen und plötzlich ist fast der ganze Sommer vorbei. Erst wenn das neue Schuljahr näher rückt, kommt der Gedanke: “Eigentlich wollte ich doch lernen.”

Dieses Mal war es anders

Auch heuer habe ich die ersten drei Ferienwochen nichts gemacht. Doch weil im nächsten Schuljahr bereits die 7. Klasse ansteht und danach die Matura immer näher rückt, wollte ich es diesmal anders angehen. Also habe ich mich einfach hingesetzt und mit Mathematik begonnen. Nicht stundenlang. Nicht den ganzen Nachmittag. Sondern nur etwa 50 Minuten, ungefähr so lange wie eine Unterrichtsstunde.

Lieber regelmäßig als gar nicht

Dabei ist mir etwas aufgefallen. Es geht gar nicht darum, in den Ferien den gesamten Stoff zu wiederholen. Schon ein paar Einheiten pro Woche reichen aus, um den Kopf wieder an Zahlen, Formeln oder Vokabeln zu gewöhnen. Ich persönlich finde: Lieber drei- oder viermal pro Woche 50 Minuten lernen als sechs Wochen gar nichts.

Stress spart man sich später selbst

Natürlich sollen Ferien Ferien bleiben. Sie sind da, um sich zu erholen. Aber gerade deshalb kann ein kleiner Teil der freien Zeit später viel Stress ersparen. Denn wenn die Schule wieder beginnt, kommen Hausübungen, Tests und Schularbeiten oft schneller, als einem lieb ist. Wer vorher schon ein wenig wiederholt hat, startet meistens entspannter.

Schlussgedanke

Vielleicht muss Lernen in den Sommerferien gar keine lästige Pflicht sein. Vielleicht reicht es schon, sich hin und wieder eine Stunde Zeit zu nehmen, damit der Schulstart nicht wie ein Kaltstart wirkt.



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