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Fehler passieren. Wir machen alle welche, und das ist völlig okay

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16.12.2025
3 Min.

Digitale Vorbilder begleiten mich durch meine Social-Media-Welt. Sie zeigen nicht nur Erfolge, sondern auch Fehler. Besonders Creator wie Linus machen deutlich, dass sie eben auch nur Menschen sind.

Das ist LTT. Für mich ist er Weltklasse. (Foto: youtube.com/user/LinusTechTips?cbrd=1&themeRefresh=1)

Digitale Medien und soziale Netzwerke gehören zu meinem Alltag. Klar, in meinem Alter ist das wohl normal. Wie viele andere Jugendliche informiere ich mich über Videos im Internet, vor allem auf YouTube, und lasse mich dabei auch von Content Creators beeinflussen. Deshalb finde ich es wichtig, digitale Vorbilder zu haben, die nicht nur unterhalten, sondern auch ehrlich und kritisch mit ihren Themen umgehen. Genau das habe ich durch meine digitalen Vorbilder gelernt.

Besonders geprägt hat mich Linus Sebastian vom YouTube-Kanal Linus Tech Tips. Er und sein Team stellen Technik nicht einfach nur vor, sondern erklären verständlich, wie sie funktioniert, und sprechen auch offen über Nachteile. Durch seine Videos habe ich gelernt, Technik kritischer zu betrachten und nicht jede neue Entwicklung sofort als etwas Positives anzusehen.

Technik verstehen, statt ihr blind zu vertrauen

Linus zeigt mir immer wieder, dass teuer nicht automatisch besser heißt. In seinen Videos testet er zum Beispiel Smartphones, Laptops oder Grafikkarten und kommt oft zu dem Ergebnis, dass günstigere Geräte für den Alltag völlig ausreichen. Besonders Vergleiche zwischen sehr teuren Smartphones und Mittelklasse-Modellen sind mir im Kopf geblieben, weil der Preisunterschied meistens größer ist als der tatsächliche Nutzen. Seitdem denke ich vor einem Kauf genauer darüber nach, was ich wirklich brauche, und lasse mich weniger von Marken oder hohen Preisen beeinflussen.

Nicht jedem Hype im Internet glauben

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Umgang mit Online-Trends. Egal ob gehypte Amazon-Produkte oder Technik, die auf TikTok viral geht. Linus testet solche Sachen ehrlich und zeigt, wo die Probleme liegen. Oft stellt sich heraus, dass viele dieser Produkte unnötig oder schlecht verarbeitet sind. Das hat mir geholfen, Werbung und Influencer-Empfehlungen kritischer zu sehen und nicht alles sofort zu kaufen, nur weil es gerade im Trend ist.

Datenschutz nicht unterschätzen

In vielen Videos geht es auch darum, wie viele Daten moderne Geräte sammeln. Linus erklärt zum Beispiel, warum sichere Passwörter, Zwei-Faktor-Authentifizierung und Updates wichtig sind. Besonders Videos über Datenlecks oder Sicherheitsprobleme haben mir gezeigt, wie schnell persönliche Informationen missbraucht werden können. Seitdem achte ich mehr darauf, wie ich mit meinen Daten umgehe, und nehme das Thema Datenschutz ernster.

Technik als Hilfe, nicht als Selbstzweck

Linus macht außerdem deutlich, dass Technik ein Werkzeug ist und kein Selbstzweck. Ob beim Lernen, Arbeiten oder Erstellen von Inhalten, richtig eingesetzt kann Technik viele Möglichkeiten bieten. Gerade für Menschen mit weniger Geld oder mit Migrationshintergrund kann das Internet neue Chancen eröffnen, zum Beispiel für Bildung oder neue Einnahmequellen. Diese Sichtweise hat mir geholfen, Technik nicht nur als Unterhaltung, sondern auch als Chance zu sehen.

Fehler gehören dazu

Was ich an Linus besonders mag, ist sein offener Umgang mit Fehlern. Wenn etwas nicht funktioniert oder eine Einschätzung falsch war, wird das offen angesprochen. Das zeigt mir, dass niemand perfekt ist und Fehler zum Lernen dazugehören. Diese Einstellung hat mir Mut gemacht, selbst Dinge auszuprobieren, auch wenn nicht alles sofort klappt.

Meine digitalen Vorbilder, vor allem Linus von Linus Tech Tips, haben meinen Umgang mit Technik stark beeinflusst. Ich gehe heute bewusster mit digitalen Medien um, hinterfrage mehr und treffe überlegtere Entscheidungen. Dieses Wissen hilft mir im Alltag und wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle für mich spielen.


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Kommentare

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    am 15.12.2025 Zain Saadi
    Ich halte mich oft online und am Handy auf. Von Tech-Influencern wie Zack Tech Tips habe ich gelernt, Technologie nicht nur passiv zu nutzen, sondern sie aktiv zu durchdringen und gezielt einzusetzen.

    1. **Technik durchdringen, statt blind darauf zu vertrauen**
    Zack macht deutlich, dass man Geräte nicht allein wegen hoher Kosten oder aktueller Trends erwerben sollte. Entscheidend ist, zu verstehen, was man kauft und wozu – so vermeidet man unnötige Ausgaben.

    2. **Nicht jedem Online-Hype vertrauen**
    Viele Produkte wirken in sozialen Medien perfekt, entsprechen aber nicht der Realität. Eine kritische Haltung bewahrt davor, auf irreführende Werbung oder überzogene Versprechen hereinzufallen.

    3. **Datenschutz ernst nehmen**
    Mir wurde bewusst, wie schnell persönliche Informationen gesammelt und zweckentfremdet werden können. Der bewusste Umgang mit Einstellungen, Passwörtern und Privatsphäre ist essenziell für den eigenen Schutz.

    4. **Technik als Hilfsmittel – bei richtiger Anwendung**
    Smartphone und Internet sind nicht bloß Zeitvertreib, sondern Werkzeuge zum Wissenserwerb, zur Einkommensgenerierung und zur Vernetzung. Besonders für Menschen mit Migrationshintergrund eröffnen sie bedeutende Möglichkeiten.

    5. **Fehler sind Teil des Prozesses**
    Zack thematisiert regelmäßig, was schiefgehen kann. Das hat mir gezeigt, dass man aus Misserfolgen lernen kann und keine Scheu haben sollte, Neues auszuprobieren.

    Meine Vorbilder aus der digitalen Welt haben mir eine kritische, reflektierte und sinnstiftende Nutzung von Technik vermittelt. Wer die Hintergründe von Handy und Internet begreift, gewinnt im Leben einen echten Vorsprung.