Beide Vereine zeigten eine starke erste Halbzeit, jedoch ließ der 1. FC Köln zu viele Möglichkeiten für die Fuggerstädter zu, diese konnten sie aber, trotz einiger Abschlüsse, nicht nutzen. Köln konnte sich trotz starker Zweikämpfe und mehr Ballbesitz nicht durchsetzen. Somit ging es mit einem Spielstand von 0:0 in die Halbzeitpause.
Die zweite Halbzeit startete mit vielen Zweikämpfen und Umschaltmomenten. In der 55. Minute traf dann Ribeiro, nach der Hereingabe von Banks, zum 1:0 für die Augsburger. Der junge Portugiese erzielte damit sein 2. Tor in Folge und sein erstes Tor in einem Heimspiel für den FCA.
Anschlusstreffer bleibt aus
Auf Kölner Seite wurde in der 66. Minute Said El Mala eingewechselt, Lukas Kwasniok (Trainer) hoffte wohl auf einen Umbruch in der Offensive seiner Mannschaft. El Mala konnte einige Laufduelle für sich entscheiden, der Anschlusstreffer gelang ihm jedoch nicht. Kurz darauf wurde der vom FC Bayern ausgeliehene Felipe Chávez eingewechselt, doch auch er konnte den erhofften Ausgleich nicht erzielen.
Die Heimmannschaft holte in der 82. Minute Wolf, Kade und Rexhbecaj, mittels Dreifachwechsel, auf den Platz. Mit dieser neuen Energie konnte sich der FCA in der Kölner Hälfte festsetzen und brachte immer wieder Bälle in den Strafraum der Gäste. Viel Zeit blieb dem "Effzeh" nicht mehr.
Mit einer Rettungstat auf der Linie verhinderte Finn Dahmen das Eigentor von Keven Schlotterbeck und sorgte für Jubel bei den Augsburger Fans. Schlotterbeck konnte im Interview mit Sky darüber lachen und meinte "Dafür haben wir ihn."
Durchschnaufen beim FCA
Kurz vor Schluss sorgte dann Claude-Maurice für das 2:0. Der Augsburger Offensivspieler konnte den Ball aus rund 40 Metern über die Linie schieben, denn zuvor war Kölns Torwart, Marvin Schwäbe, zu einem Eckball in den Strafraum der Augsburger geholt worden.
Mit diesem Sieg kann der FCA vorerst einmal durchschnaufen, denn für die Fuggerstädter bedeuten diese 3 Punkte den vorläufigen Klassenerhalt. Der 1. FC Köln rutscht durch eine erneute Niederlage immer weiter in den Tabellenkeller und somit auch in den direkten Abstiegskampf mit St. Pauli, Bremen & Co.
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