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Mein Fast Fashion:-T-Shirt für 4,99: Wer zahlt dabei drauf?

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Volontärin · NMS Altmünster
7 Kommentare
21.10.2025
1 Min.

Kleidung für wenige Euro. Das wirkt verlockend, doch wir alle bezahlen dafür eine viel höhere Rechnung, ohne dass es uns bewusst ist.

 

In Bangladesh können Textilproduzenten Mitarbeiter ausbeuten, denn es gibt kein Arbeitsrecht.. Nur so ist Fast Fashion möglich. (Foto: Shutterstock)

Unsere T-Shirts kosten uns weit mehr als nur vier Euro und neunundneunzig Cent. Besonders die Beschäftigten in der Textilindustrie bezahlen für unseren Konsum mit ihrer Gesundheit und ihrer Freiheit.

Unter schweren Bedingungen arbeiten sie in großen Fabriken, während sie für ihre Arbeit kaum Lohn erhalten. Die größten Textilfabriken befinden sich in ärmeren Ländern wie Indien oder Bangladesch. Dort fehlen Gesetze zu Arbeitszeiten, Kinderarbeit und Krankenversicherungen.

Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie

Ein weiterer wichtiger Aspekt betrifft unsere Umwelt. Die Modebranche verursacht mehr als zehn Prozent der weltweiten Kohlendioxidemissionen. Diese Emissionen übersteigen die der Schifffahrt, und der Luftfahrt zusammen.

Auch unsere Gewässer leiden unter der Branche. Häufig gelangen Chemikalien ins Abwasser, und so in die Gewässer. Ein typisches Beispiel ist der Buriganga in Bangladesh, den Experten als einen der dreckigsten Flüsse der Welt einstufen.

Umweltbelastungen durch die Modebranche

Auch unsere Gesellschaft leidet unter der schnellen Mode. Durch unseren Konsum entsteht eine Wegwerfmentalität, und eine Normalität, in der Menschen neue Kleidung nur zwei- bis dreimal tragen.

Wir sehen nur den Preis im Geschäft und nicht den Preis, den die Erde und die Menschen zahlen, die keine Stimme besitzen.





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