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Fahrrad oder E-Roller? Warum ich mich ganz klar für das Fahrrad entscheide

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Volontär · BRG Oeverseegasse
28.06.2026
2 Min.

Mein grünes Mountainbike begleitet mich schon seit ungefähr sechs Jahren. Gekauft wurde es bei Intersport. Es hat links sieben Gänge und rechts drei. Auch wenn ich nicht jeden Tag damit fahre, benutze ich es in meiner Freizeit oft, zum Beispiel wenn ich einkaufen gehe oder Freunde besuche. Einen E-Roller habe ich zwar auch schon ausprobiert, trotzdem würde ich mich immer wieder für das Fahrrad entscheiden.

Mein Fahrrad (Foto: pen_ash)

Zum ersten Mal bin ich in Wien mit einem gemieteten E-Roller gefahren. Ehrlich gesagt fand ich das am Anfang richtig cool. Man muss fast nichts machen, drückt einfach auf den Hebel und fährt los. Das Gefühl war schon besonders und ich hatte Spaß.

Trotzdem war ich die ganze Zeit etwas angespannt. Der E-Roller war schneller, als ich gedacht hatte, und ich hatte Angst, dass ich bei einem Fehler stürzen könnte. Vor allem die kleinen Räder haben mir kein so sicheres Gefühl gegeben wie mein Fahrrad. Nach dieser Fahrt wusste ich: Es macht zwar Spaß, aber für mich ist es nichts für jeden Tag.

Mit dem Fahrrad fühle ich mich wohler

Auf meinem Fahrrad fühle ich mich deutlich sicherer. Ich kenne es seit Jahren und weiß genau, wie es sich fährt. Die größeren Reifen geben mir mehr Halt, besonders wenn die Straße einmal nicht ganz eben ist. Außerdem kann ich selbst bestimmen, wie schnell ich fahren möchte. Das gibt mir ein besseres Gefühl als ein Motor, der sofort beschleunigt.

Bewegung, die ganz nebenbei passiert

Ein weiterer Grund ist die Bewegung. Wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin, tue ich automatisch etwas für meine Gesundheit. Ich bewege mich an der frischen Luft und komme trotzdem schnell ans Ziel. Beim E-Roller fällt das weg. Man steht eigentlich nur darauf und lässt sich fahren. Das ist bequem, aber auf Dauer nicht besonders gesund.

Auch Sicherheit und Umwelt sprechen für das Fahrrad

Ein Punkt, der mir wichtig ist, ist die Sicherheit. Ich habe schon von einem Fall gehört, bei dem ein E-Roller-Akku Feuer gefangen hat und dadurch ein Hausbrand entstanden ist. Solche Fälle sind selten, aber sie zeigen, dass man mit Akkus vorsichtig umgehen muss. Ein normales Fahrrad braucht keinen Akku. Ich muss nichts laden und kann einfach losfahren.

Außerdem ist das Fahrrad noch umweltfreundlicher. Es braucht keinen Strom und verursacht keine Emissionen. Gerade heute finde ich es wichtig, möglichst nachhaltig unterwegs zu sein.

Viele Freunde fahren E-Roller – ich bleibe trotzdem beim Fahrrad

Viele meiner Freunde fahren inzwischen E-Roller. Ich kann verstehen, warum: Sie sind bequem und wirken modern. Trotzdem bleibe ich lieber bei meinem Fahrrad. Ich habe damit mehr Bewegung, fühle mich sicherer und bin unabhängig von einem Akku.

E-Roller machen Spaß, und ich bereue es nicht, dass ich einen ausprobiert habe. Trotzdem hat mich diese Fahrt eher darin bestätigt, dass das Fahrrad besser zu mir passt. Mein grünes Mountainbike ist vielleicht nicht das neueste oder teuerste Fahrrad, aber ich kenne es seit Jahren und kann mich darauf verlassen. Für mich ist das wichtiger als Bequemlichkeit. Deshalb werde ich auch in Zukunft lieber selbst in die Pedale treten.







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