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Fäaschtbänkler: nicht nur ein Bandname, sondern ein Versprechen

Die Schweizer Band Fäaschtbänkler ist ein passendes Beispiel dafür, wie sich traditionelle Volks- und Blasmusikelemente mit modernen Party-, Pop- und Elektro-Sounds kombinieren lassen. Mit dem Resultat: eine mitreißende Band, die auch im deutschsprachigen Raum große Erfolge feiert.

Die Fäaschtbänkler brechen nach und nach alle Rekorde. (Foto: Johannes Simon / SZ-Photo / picturedesk.com )

Im August 2025 brachten die Fäaschtbänkler ihr neues Album Der schönste Tag in meinem Leben heraus. Seitdem sind die fünf Musiker wieder auf Tour durch die Schweiz, Deutschland und Österreich. Bei ihren Konzerten wird getanzt, gesungen und gefeiert. Die Band zeigt, dass moderne Volksmusik alles andere als verstaubt ist.

Von der Festbank auf die große Bühne

Die Fäaschtbänkler kommen aus dem Rheintal im Schweizer Kanton St. Gallen. Ihre Heimatorte heißen Kriessern, Eichberg und Marbach. Gegründet wurde die Band 2008 von fünf Freunden: Andreas Frei, Roman Pizio, Roman Wüthrich, Marco Graber und Michael Hutter. Alle singen und spielen mehrere Instrumente. Bei ihren Auftritten wechseln sie zwischen Trompete, Tuba, Gitarre, Akkordeon und Alphorn.

Den eigenen Stil nennen sie „Volks-Pop-Musik 4.0“ oder „Blowpop“. So mischen sie Blasmusik mit Pop, Techno und Oberkrainer-Sound. Ein Song kann mit einer Harmonika beginnen und im Beat-Feuerwerk enden. Trotzdem bleibt alles handgemacht. Wer sie live sieht, spürt die Energie, die sie auf die Bühne bringen.

Vom Dorffest zum Nova Rock-Festival

Der Name „Fäaschtbänkler“ geht auf das Wort „Festbank“ zurück. Früher spielten sie auf Dorffesten mitten unter den Menschen, oft direkt auf den Bänken. Heute stehen sie auf großen Bühnen, etwa beim Nova Rock oder beim Woodstock der Blasmusik. Ihre Musik verbindet Generationen, weil sie Tradition und Moderne zusammenbringt. Mit dem neuen Album und ihrer Tour beweisen die Fäaschtbänkler, dass Volksmusik auch jung, laut und voller Lebensfreude sein kann.


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