In letzter Zeit höre ich immer wieder gerne das Lied „Wild & Free“ von Lena Meyer-Landrut. Es ist ein bekannter Popsong, der am 11. September 2015 erschien. Es erzielte als offizieller Titelsong für die erfolgreiche deutsche Kinokomödie „Fack ju Göhte 2“ große Bekanntheit.
Der Song „Wild & Free“ ist eine motivierende Pop-Hymne, die von Freiheit, Selbstbestimmung und Neuanfängen handelt. Er feiert das Gefühl, unbeschwert zu sein und das Leben nach eigenen Regeln zu leben. Es geht, um den Zusammenhalt und gemeinsam durch dick und dünn zu gehen. Er ermutigt dazu, nach Rückschlägen oder Fehlern wieder aufzustehen und weiterzugehen.
Was hat der Filmklassiker mit dem Song zu tun?
Das Lied wurde vom Produktionsteam der Musiklabels gezielt für den Film produziert. Die inhaltliche Kernbotschaft, keine Risiken zu scheuen, Freiheiten einzufordern und zusammenzuhalten, fängt das Lebensgefühl der im Film gezeigten Schülerclique auf ihrer chaotischen Thailand-Klassenfahrt perfekt ein.
Die Produzenten Duo Djorkaeff & Beatzarre suchten nach einer treibenden, energiegeladenen Pop-Nummer. Lenas moderner, internationaler Elektro-Pop-Sound aus ihrer damaligen Crystal Sky-Phase passte exakt zu dem Titelsong.
Für den Haupttrack wollte das Team bewusst eine starke weibliche Stimme mit „Frauenpower“, die einen modernen Kontrast zur von Männern dominierten Rap- und Hip-Hop-Musik des restlichen Film-Soundtracks bildet.
Wieso wurde der Song für den Titelsong von ,,Fack ju Göhte 2“ ausgewählt?
„Wild & Free“ wurde aus mehreren strategischen, musikalischen und thematischen Gründen als offizieller Titelsong für „Fack ju Göhte 2“ ausgewählt.
Der Titel und die Botschaft hinter dem Song spiegeln die Identität der Film-Schülerclique wider. Der Song transportiert genau die Energie für die emotionale Reise der Charaktere suchte.
Lena Meyer-Landrut zählte zu den erfolgreichsten Popstars im deutschsprachigen Raum und passte als junge, moderne Künstlerin perfekt zur jungen Zielgruppe der Kinoromanze. Ihre Beteiligung garantierte dem Film zusätzliche Aufmerksamkeit schon vor dem Kinostart.
Das Songwriting-Team
Lena hat das Lied nicht alleine geschrieben. Sie arbeitete dafür mit einem Team aus namhaften nationalen und internationalen Künstlern zusammen.
Die deutsche Pop-Ikone Sarah Connor schrieb am Text und der Melodie mit. Da die Musikerin zu dieser Zeit gerade erfolgreich auf deutschsprachige Musik umstellte, passte der englischsprachige Song perfekt zu Lena. Connor ist im fertigen Track sogar leise im Hintergrund zu hören.
Tim Myers spielte auch eine wichtige Rolle im Film. Er ist ein US-amerikanischer Musiker und Songwriter, der unter anderem als ehemaliger Bassist der Welthit-Band OneRepublic bekannt ist.
Beatgees, das Berliner Produzenten-Team, übernahm die moderne, elektronische Produktion des Tracks. Unter anderem sind sie für Zusammenarbeiten mit Namika, Alice Merton und Lotte bekannt.
Ein Dauerbrenner der Extraklasse: die Erfolgsgeschichte eines Chart-Stürmers
Der Song feierte seinen Chart-Einstieg am 18. September 2015. In den darauffolgenden Wochen stieg er kontinuierlich nach oben und erreichte seine offizielle Höchstplatzierung auf Platz 8 der deutschen Single-Charts im Herbst 2015, parallel zum riesigen Kino-Ansturm auf ,,Fack ju Göhte 2“. Insgesamt konnte sich die Single beachtliche 29 Wochen lang in den offiziellen Top 100 halten.
Bis heute beliebt
Bis heute sorgt der Song für große Beliebtheit. Er gehört zu Lenas Top 3 der erfolgreichsten Tracks überhaupt. Mit knapp 70 Millionen Streams auf Spotify und über 80 Millionen Aufrufen auf YouTube schlägt der Song sogar viele ihrer neueren Veröffentlichungen.
Der Film ,,Fack ju Göhte 2“ist zu einem modernen Klassiker des deutschen Kinos geworden. Da der Film im Fernsehen und auf Streaming-Diensten läuft, wird auch der Song immer wieder von neuen, jüngeren Generationen entdeckt. Er ist fest mit den Kult-Charakteren um Chantal und Herrn Müller verknüpft.
Der Song wurde modern produziert. Die Mischung aus treibenden Synthesizern, ruhigen Strophen und dem explosivem, hymnischen Refrain altert kaum. Während viele Popsongs aus den 2010er-Jahren heute angestaubt klingen, funktioniert „Wild & Free“ im Radio und auf Playlists nach wie vor wie eine aktuelle Produktion.
Persönliche Meinung
Ich finde den Song gelungen. Ich mag die Melodie und den Text. Der Refrain erzeugt durch den Rhythmuswechsel ein Gefühl von Weite und Schwerelosigkeit. Die treibenden Beats wirken wie ein Energieschub, für mein Training im Fitnessstudio. Meiner Meinung nach hat der Song aufjedenfall das Zeug dazu für den Titelsong.
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