Eine schwierige Zeit

Nichts währt ewig. (Foto: Eugene Shelestov / pexels )

Sich benehmen wie ein Kind,
Freude sprießt als wärst du blind.
Glaube es sei leicht,
doch die Schwierigkeit schleicht.

Viele Erfahrungen machen,
bei anderen Erlebnissen lachen.
Jeden Tag auf's Neue gespannt,
als wärst du auf dem aktuellen Stand.

Langsam wird's dunkler,
als wärst du in einem Bunker.
Du bist nur noch an einem Ort,
machst deine Pflichten,
um reines Gewissen zu besitzen.

Ein gewisses Alter erreicht den Punkt,
dass es plötzlich funkt.
Gedanken spielen verrückt,
zu wenig Erinnerungen gepflückt.

Das Leben schon knapp vorbei
und mehr gearbeitet,
als meine Jugend verarbeitet.
Die Zeit vergeht im Flug,
große Sprünge verbergen sich im Krug,
dass Wasser rinnt im Nu.

Auf der Couch ist es kuschelig und warm,
du denkst noch an deine Tage,
dazu hörst eine Stimme,
welcher du lange hinterher schwimmst.

Die Stimme trägt dich fort; so leis,
ein letzter Atem, warm und weich,
die Augen sinken, Nacht zieht ein
und still schläfst du hinüber,
als würd die Welt zur Decke rein.

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