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Cyberpunk oder Pilz-Königreich: In welcher Welt ich am liebsten leben will

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Volontär · Privates Gymnasium Sacré Coeur Wien
14.02.2026
2 Min.

Videospielcharaktere sind extrem vielfältig und reichen von einfachen 2D Illustration wie Pac-Man bis zu realistischen Figuren, die wir teils gar nicht mehr von echten Menschen unterscheiden können. Jeder einzelne hat bestimmte Eigenschaften und Fähigkeiten, weswegen ich mir die Frage gestellt habe, welcher ich denn gerne wäre.

Wer wäre nicht gerne ein Heldencharakter, wie es sie in Videospielen gibt? (Foto: Pixabay)

Ich nehme euch jetzt auf eine kleine Reise mit. Am Ende der Reise verrate ich euch, welche Videospiel-Figur mir am meisten gefällt. Es gibt viele Faktoren, die ich bei meiner Wahl berücksichtigt habe, um schließlich zu einer Antwort zu kommen.

Darunter fallen das Universum, in dem der Charakter lebt, die Beziehungen, in denen er oder sie steht, und natürlich die Fähigkeiten, die ich selbst besitzen würde.

Dystopische Megapolis oder kleines Dörfchen?

Aufregend und gefährlich oder ruhig und sicher? Diese Frage hat für mich die meiste Aufmerksamkeit beansprucht. Am besten lassen sich meine Gedanken mit konkreten Beispielen erklären:

V (Cyberpunk 2077):

V lebt in der Zukunft, in der „Night City“ in den USA, einer riesigen Millionenstadt mitten im Nirgendwo. Die Stadt ist geprägt von Korruption, großen Technik-Konzernen und massiver Bandenkriminalität, gegen die V teilweise kämpft. Auf den ersten Blick klingt das Leben in einer hochentwickelten Stadt voller Technikchips und Implantate verlockend und aufregend. Doch je länger ich darüber nachdachte, desto unwohler wurde mir:

  1. Was, wenn jemand meinen Körper von innen heraus hackt?
  2. Was, wenn die Konzerne nicht mehr zuverlässig sind, schließlich steckt der Chip bereits in meinem Körper oder gar im Gehirn?

Mario / Luigi:

Die Brüder leben im friedlichen Pilz-Königreich. Im Gegensatz zu Night City ist die Landschaft von grünen Hügeln und bunten Pilzen geprägt. Abgesehen von Bowsers gelegentlichen Angriffen herrscht hier Ruhe. Niemand würde mich nachts erschießen oder bedrohen, wie es in V’s Stadt jederzeit möglich wäre. Für mich ist damit klar: Ein friedlicher und sicherer Wohnort ist die bessere Wahl.

Fähigkeiten, Superkräfte und Beziehungen

Bei diesen Kategorien habe ich mich auf die Eigenschaften konzentriert, die mir am wichtigsten wären.

Fähigkeiten und Kräfte:

Da ich gerne reise, finde ich die Vorstellung, scheinbar unendlich schnell zu laufen wie „Sonic“ oder gar zu fliegen wie „Rayman“, besonders spannend. Wer würde nicht gerne Orte erkunden, die sonst niemand erreichen kann, oder innerhalb von Sekunden nach der Schule zu Hause sein?

Beziehungen:

Dieses Thema ist etwas komplizierter, aber ebenso relevant. Mir wäre wichtig, dass mein Charakter möglichst wenige Feinde hat. Figuren aus dem Nintendo-Universum erfüllen dieses Kriterium deutlich besser als Charaktere aus Cyberpunk.

Wer wäre ich gerne?

Am Ende habe ich den perfekten Videospielcharakter gesucht, der all diese Kriterien erfüllt – und bin schnell fündig geworden.

Wenn ich ein Videospielcharakter sein könnte, wäre ich gerne Luigi, der Bruder von Mario. Er gewinnt in der Kategorie „Wohnort/Universum“ eindeutig: friedlich, sicher und bunt. Mit Power-ups könnte ich zudem eine Reihe spannender Fähigkeiten freischalten. Und nicht zu vergessen: Endlich könnte ich meine geliebten Mario-Kart-8-Deluxe-Strecken „in echt“ fahren, ein wahr gewordener Kindheitstraum.

Auch die letzte Kategorie erfüllt Luigi mit Bravour: wenige Feinde, aber genug Abenteuer, um das Leben spannend zu halten. Genau so stelle ich mir ein glückliches und erfülltes Videospiel-Leben vor.

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