Eine kleine Spritze mit großer Wirkung

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Volontärin · Höhere Lehranstalt Sozialmanagement und Fachschule für Sozialberufe
12.02.2026
2 Min.

Ein kurzer Stich, ein bisschen Angst, vielleicht ein schmerzender Arm. Impfungen begleiten uns seit der Kindheit. Aber warum lassen wir uns eigentlich impfen und wovor schützen sie uns wirklich?

Impfungen betreffen nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch die Menschen um uns herum. (Foto: Pixabay)

Was bedeutet Impfen für mich?

Impfen bedeutet für mich, dass der Körper auf Krankheiten vorbereitet wird, bevor sie ausbrechen. Bei einer Impfung erhält der Körper eine Spritze, damit das Immunsystem lernt, wie es sich gegen bestimmte Viren oder Bakterien verteidigen kann. Für mich ist es wie ein Training für den Körper, damit er später besser reagieren kann.

Gegen welche Krankheiten wird geimpft?

Ich kenne Impfungen gegen Masern, Mumps und Röteln, außerdem gegen Tetanus, Grippe, seit ein paar Jahren auch gegen Corona, Hepatitis A und B, Feuchtblattern sowie Pneumokokken und FSME. Viele Mädchen lassen sich gegen HPV impfen, weil das später vor bestimmten Krebsarten schützen kann. Mir war früher gar nicht bewusst, wie viele verschiedene Impfungen es eigentlich gibt und dass manche davon schon im Babyalter durchgeführt werden.

Meine eigenen Erfahrungen mit Impfungen

Als ich geimpft wurde, habe ich mich oft gefragt, ob es weh tut oder ob Nebenwirkungen auftreten. Meistens war es aber gar nicht so schlimm – höchstens verspürte ich einen kleinen Schmerz im Arm oder fühlte mich müde. Ich erinnere mich, dass ich als Kind oft Angst vor Spritzen hatte, aber mit der Zeit habe ich gemerkt, dass die Angst meistens größer ist als das, was wirklich passiert.

Warum Impfungen für mich wichtig sind

Ich finde Impfungen wichtig, weil sie vor Krankheiten schützen können, die sonst sehr gefährlich wären. Manche Krankheiten klingen harmlos, können aber schwerwiegende Folgen haben, vor allem für Kinder, ältere Menschen oder Menschen mit einem schwachen Immunsystem. Durch Impfungen lässt sich verhindern, selbst schwer zu erkranken.

Schutz für andere – nicht nur für mich

Ein wichtiger Punkt ist für mich auch, dass Impfungen nicht nur mich selbst schützen. Wenn sich viele Menschen impfen lassen, können sich Krankheiten nicht so leicht ausbreiten. Das ist besonders wichtig für Menschen, die sich aus verschiedenen Gründen nicht impfen lassen können. So hilft die eigene Impfung auch anderen, selbst wenn es im Alltag kaum auffällt.

Unsicherheiten und Fragen

Trotzdem gibt es auch Fragen und Unsicherheiten. In sozialen Medien liest man oft unterschiedliche Meinungen, und manchmal ist es schwer zu wissen, was stimmt. Ich finde es wichtig, sich von mehreren Seiten zu informieren. Unsicher zu sein bedeutet nicht automatisch, gegen Impfungen zu sein, sondern zeigt, dass man sich Gedanken macht.

Für mich sind Impfungen insgesamt etwas Positives. Sie sind ein Schutz, den wir heute haben, weil früher viel geforscht wurde und viele Menschen an Krankheiten gestorben sind, die heute vermeidbar sind. Auch wenn Angst vor einer Spritze da ist, halte ich es für wichtig, sich zu informieren und eine bewusste Entscheidung zu treffen.

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Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch die medizinische Universität Wien.

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