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Ein Leben zwischen Vergangenheit und Zukunft

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TOP 25 Autorin
Volontärin · Privates ORG Vöcklabruck
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20.08.2026
2 Min.

Noch nicht erwachsen, aber auch kein richtiges Kind mehr. Wir Jugendlichen befinden uns in der wichtigsten Übergangsphase des Lebens. Wir müssen unsere Zukunft planen und selbst Verantwortung übernehmen, sind aber trotzdem noch in allen wichtigen Entscheidungen von unseren Eltern abhängig. Wer sind wir, wenn wir nicht mehr klein, aber auch noch nicht ganz groß sind?

Ein erwachsenes Kind oder ein kindlicher Erwachsener? (Foto: Pexels, Cesar O´neill)

Es kommt uns vor, als wären wir gestern noch zehn Jahre alt gewesen. Dass unsere Lieblingseissorte ausverkauft ist, war das Schlimmste, was wir uns vorstellen, konnten. Wir nahmen alles so hin, wie es kam und blickten sorglos in die Zukunft. Das Leben als Erwachsene stellten wir uns vor, wie den Himmel auf Erden. Alles dürfen, nichts müssen! „Wenn ich groß bin…“ wollten wir Astronaut werden, den ganzen Tag Pommes essen oder in einer Villa wohnen. Doch mittlerweile wissen wir, dass das Erwachsenwerden vor allem eines mit sich bringt: Verantwortung.

Irgendwann dann

Als Jugendliche lernen wir, Verantwortung für unsere Entscheidungen zu übernehmen und sind trotzdem in vielen Dingen noch von der Erlaubnis unserer Eltern abhängig. Wir freuen uns darauf, wenn wir irgendwann völlig unabhängig von unseren Eltern entscheiden und handeln können. Und trotzdem machen wir uns Sorgen, wie es sein wird, wenn uns niemand mehr sagt, was richtig und falsch ist. „Was mache ich aus meinem Leben?“ ist die zentrale Frage, die uns beschäftigt.

Uns wird bewusst, dass wir zwar noch das Leben vor uns haben, die Zeit, die uns bleibt, aber trotzdem begrenzt ist. Auf den Schultern von uns Jugendlichen lastet ein enormer Druck, weil wir jetzt entscheiden müssen, wie wir unsere Lebenszeit nutzen wollen. Von allen Seiten hören wir nur: „Macht was aus eurer Zukunft!“ Aber das ist leichter gesagt als getan.

Jetzt gerade

Als Jugendliche befinden wir uns in einer Graustufe zwischen Kindheit und Erwachsen sein. Manchmal wären wir gerne wieder jünger, manchmal lieber schon älter. Dass es zwischen Vergangenheit und Zukunft auch eine Gegenwart gibt vergessen wir oft. Wir versinken lieber in Erinnerungen an früher oder in Sorgen, wie unsere Zukunft aussehen wird, als im Augenblick zu leben. Auch unsere Zeit als Jugendliche ist nämlich begrenzt und gerade die sollten wir nutzen. Die Jugend soll nicht nur erfüllt sein von Druck, die Zukunft zu nutzen, denn auch dann verschwendet man Zeit, und zwar die bekanntlich beste Zeit des Lebens. Wer also seine Zeit nutzen möchte, sollte am besten jetzt damit anfangen.

Zusammen im hier

Wer bin ich, ein erwachsenes Kind oder ein kindlicher Erwachsener? Diese Frage beschäftigt viele Jugendliche. Aber das gute ist, niemand ist damit allein. Alle Jugendlichen machen sich Gedanken über ihre Zukunft. Man kann sich über Sorgen und Pläne austauschen, aber auch einfach gemeinsam Zeit verbringen, Spaß haben und die Sorgen hintenanstellen. Die Zeit als Jugendliche zu nutzen, macht gemeinsam viel mehr Spaß. Zwischen Jobsuche, Schulstress und Geldsorgen muss Zeit bleiben, um gemeinsam mit Freundinnen und Freunden das Hier und Jetzt zu genießen.



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