.Direkt starten oder innehalten?
Viele in meinem Umfeld wissen schon genau, was sie studieren wollen, und starten direkt ins Uni-Leben. Das hat sicher Vorteile: Man bleibt im Lernrhythmus und hat einen klaren Plan. Manchmal denke ich mir auch, dass das einfacher wirkt. Aber gleichzeitig finde ich, dass es auch voll okay ist, sich Zeit zu lassen, wenn man sich noch nicht zu 100 % sicher ist.
Warum ich mich für ein Gap Year entscheide
Ich persönlich will nach der Matura auf Reisen gehen. Schon jetzt merke ich, wie sehr mich der Gedanke daran motiviert: neue Länder sehen, andere Kulturen kennenlernen und einfach mal raus aus dem gewohnten Alltag. Ich stelle mir vor, wie ich an Orten bin, die ich bisher nur aus Bildern kenne, und genau solche Erlebnisse will ich haben.
Mehr als nur Urlaub
Für mich ist ein Gap Year nicht einfach nur eine Pause. Ich will die Zeit sinnvoll nutzen, zum Beispiel mit Work & Travel oder indem ich irgendwo mitarbeite. Es reizt mich, für eine Zeit im Ausland zu leben, vielleicht einen Job anzunehmen, neue Leute kennenzulernen und wirklich in einen anderen Alltag einzutauchen. Ich glaube, genau solche Erfahrungen bleiben einem viel länger im Kopf als reines Lernen.
Sich selbst besser kennenlernen
Ich glaube auch, dass man in so einem Jahr extrem viel über sich selbst lernt. Wenn man plötzlich auf sich allein gestellt ist, Entscheidungen treffen muss und nicht alles vorgegeben ist, wächst man automatisch daran. Genau das will ich erleben: aus meiner Komfortzone rausgehen und herausfinden, was mir wirklich wichtig ist.
Meine Entscheidung
Für mich steht also fest: Ich werde mir die Zeit nehmen. Auch wenn es vielleicht ungewohnt ist, nicht sofort weiterzumachen, fühlt es sich richtig an. Ich glaube, dass ich danach mit mehr Motivation und klareren Zielen an die Uni starten kann – und mit Erinnerungen, die mir keiner mehr nimmt.
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