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Ein Huhn als Haustier: Was Frieda so treibt

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Volontär · Gymnasium und ORG Dachsberg
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29.06.2026
3 Min.

Frieda, mein Lieblingshuhn. Sie lässt sich gerne tragen, kommt in die Küche, um Krümel aufzupicken und verscheucht Fasane, wenn sie ihr das Futter stehlen wollen.

Deutsche Sperber sind eine robuste, zutrauliche Zweitnutzungsrasse mit markant quergebändertem Gefieder, die mit bis zu 230 Eiern im Jahr zu den legefreudigsten Hühnern zählt. (Foto: privat)

Mein Huhn Frieda der Rasse „Deutscher Sperber“ ist als erwachsenes Huhn ausgesprochen freundlich, vorwitzig und abenteuerlustig. Ich zog Frieda auf, deshalb ist sie zahm, zutraulich und sie genießt es von mir getragen zu werden. Sobald ich ihren Namen rufe, kommt sie angerannt. Sie liebt die Ost-Terrasse und kommt von dort gern in unsere Küche, um Brotkrümel zu picken.

Sie mag den großen Auslauf in unserem Garten und ist gerne auf der Terrasse mit uns und anderen Hühnern. Da sie stets nach was Neuem forschte, stürzte sie eines Tages in unseren Metallmülleimer, als sie auf dessen Rand fliegen wollte. Der Eimer fiel laut krachend um, dann spazierte sie heraus.

Besuche bei den Nachbarn

Da sie gerne ihre Umgebung erkundet, spaziert sie fast täglich zu unsere Nachbarn, um deren Garten nach etwas Fressbarem zu durchforsten. Sie liebt Salat, vorausgesetzt ich schnippele ihn klein und füttere sie per Hand. Ihre absolute Lieblingsdelikatesse sind getrocknete Mehlwürmer.

Den Futterautomat mit dem biologischen Hühnerfutter besucht sie morgens und gerne abends. Dazwischen durchstöbert sie den Garten. Wenn es ihr zu heiß wird, wandert sie bevorzugt unter den schattenspendenden Birken umher. Und sie liebt es, unter Büschen oder Hecken sich zu verstecken.

Fasane, die unseren Futterautomaten ebenso entdeckten, versucht sie zu verscheuchen, wenn sie fressen wollen.

Mit unseren anderen Hühnern kommt sie immer gut aus, da sie die Größte ist und somit die Anführerin. Bis heute ist Frieda zutraulich und erkennt meine Stimme.

Ein paar Hinweise zur Rasse „Deutsche Sperber“

Diese Rasse ist unkompliziert zu halten. Es ist eine robuste und zutrauliche Zweitnutzungsrasse, die viel Auslauf benötigt, da sie sehr viel scharrt. Sie gelten eher als flugfaul, wodurch kein hoher Zaun nötig ist. Sie legen hervorragend bis zu 230 große Eier pro Jahr.

Huhn Frida mit ihren Freundinnen auf Tour durch die Nachbarschaftprivat


Platz und Auslauf

Diese sehr aktiven Hühner benötigen viel Freifläche, da sie dort selbst einen Teil ihres Futters suchen.

Zaun: 1,2 m Höhe genügt, da sie eher als flugfaul gelten, fühlen sie sich bedroht, dann fliegen sie auf einen Ast oder eine Hecke.

Beschäftigung: Sie mögen ein Sandbad zur Gefiederpflege und lieben Versteckmöglichkeiten, wie Büsche.

Stall und Klima

Witterung: Aufgrund ihres äußerst dichten Gefieders sind sie sehr robust und wetterfest, sowie unempfindlich gegenüber Kälte.

Stall: Diese Rasse ist sehr standorttreu und findet nach kurzer Eingewöhnungszeit zuverlässig und eigenständig den Weg zum Stall zurück.

Sitzstangen: Diese Art gehört zu den mittelschweren Landhühnern, daher sollten die Sitzstangen gut erreichbar und nicht zu hoch angebracht sein.


Fütterung und Leistung

Legeleistung: Das ist eine der legefreudigsten Rassen bis zu 230 Eier im Jahr.

Futterbedarf: Bei ausreichendem Auslauf, scharren sie nach Insekten und Grünfutter, sodass das Basisfutter im Sommer leicht reduziert werden kann. Aufgrund der hohen Legeleistung, sollte stets auf hochwertiges, proteinreiches Futter geachtet werden.

Charakter und Vergesellschaftung

Umgang: Sperberhühner gelten als zutraulich, neugierig und leicht zähmbar, da sie Beschäftigung lieben und nicht scheu sind.

Sozialverhalten: Da sie eine freundliche und umgängliche Hühnerart sind, kann man diese leicht mit anderen Hühnerrassen gemeinsam halten bzw. zusammenführen.


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