Ein Blick unter die Oberfläche, der jedes Mal überrascht

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Redakteur · Privates Gymnasium Sacré Coeur Wien
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23.07.2026
3 Min.

Während andere sich sonnen und gelegentlich im seichten Wasser plantschen, schwimme ich weit vom Ufer entfernt herum, um einen neuen Teil der Natur für mich zu entdecken. Wenn ich meinen Kopf unter Wasser halte, tauche ich wortwörtlich in eine ganz neue Welt ein, die für viele verborgen zu sein scheint. Dabei beginnt sie nur wenige Schritte vom Ufer entfernt.

Was verbirgt sich eigentlich direkt unter der Wasseroberfläche? Warum Schnorcheln für mich jedes Mal zu einem neuen kleinen Abenteuer wird, erfahrt ihr in diesem Beitrag. (Foto: privat)

Um mich herum eine bunte Schar von Fischen. Ich richte den Blick nach unten. Es scheint wie eine endlose Tiefe mit hunderten verschiedenen Wasserbewohnern. Da schwimmt ein riesiger Rochen unter mir vorbei. Doch anstatt mich zu erschrecken, bin ich fasziniert. Ich weiß: Hier im Schnorchelbecken des Atlantis-Wasserparks in Dubai kann mir nichts passieren.

Das Besondere am Schnorcheln ist für mich, dass ich nie genau weiß, was mich erwartet. Manchmal schwimme ich minutenlang über eine leere Fläche, bedeckt von Sand und Steinen und entdecke, in Büschen aus Seegras versteckt, einen kleinen Fisch. Ein anderes Mal sehe ich, wie ein ganzer Schwarm blitzschnell die Richtung ändert, sobald ich näher komme.

Besonders spannend finde ich, dass Schnorcheln nicht nur im Meer funktioniert. Auch in Seen kann man unglaublich viel entdecken, wenn sie klar genug sind. Die Unterwasserwelt sieht dort anders aus, aber genau das ist ja das Besondere. Es sind zwei ganz verschiedene Plätze, die beide ihre Besonderheiten haben. Im Meer ist es besonders farbenfroh, während ich in Seen oftmals die Chance habe, mich noch mehr auf die Einzelheiten zu konzentrieren.

Vor allem in Griechenland, wo wir oft auf Urlaub sind, oder am Attersee gehe ich oft schnorcheln. Und es wird nie langweilig.

Gemeinsame Abenteuer mit meinem Vater

Eine besondere Verbindung zu diesem Hobby habe ich durch meinen Vater. Er hat das Schnorcheln vor einigen Jahren für sich entdeckt, als er auf den Malediven war. Er war von der Artenvielfalt begeistert und schnorchelt seitdem im Sommer regelmäßig. „Am Schnorcheln gefällt mir, dass alles so nahe ist, als ob ich danach greifen könnte“, sagt mein Vater.

Ich selbst konnte das Schnorcheln für mich entdecken, als ich in Dubai in diesem Becken mit Rochen und kleinen Haien schwimmen durfte. Es war zwar nicht im echten Meer, aber trotzdem faszinierte es mich, einmal eine ganz andere Seite der Natur zu sehen. Gleichzeitig war es auch mein bisheriges Schnorchel-Highlight. Daraufhin besorgte mein Vater für sich selbst und mich richtige Ausrüstung, mit der wir uns wie Profis fühlen, wenn wir wieder auf Entdeckungsreise sind.

Seitdem schnorcheln wir im Sommer regelmäßig, wenn wir am Meer oder auch an einem klaren See sind. Jedes Mal fallen uns neue Dinge auf, die die Unterwasserwelt zu bieten hat.

Mein großer Traum ist es dabei, das zu erleben, was mein Vater vor Jahren erleben durfte. Ich höre und sehe immer wieder, was die Tierwelt der Malediven zu bieten hat. Schildkröten, Korallen, Mantarochen, und das alles in freier Wildbahn. Eines Tages möchte ich dieses Vorhaben für mich erfüllen.

Ein Hobby, das den Blick verändert

Meine Freunde waren anfangs eher skeptisch, ob Schnorcheln überhaupt Spaß macht. Sie konnten sich das Vielseitigkeit and Dingen, die dort zu sehen sind, nicht vorstellen. Drei von ihnen haben es letzten Juni mit mir ausprobiert, als wir am Attersee waren. Ihr neues Sommerhobby wird es vielleicht nicht, aber sie waren überrascht, was sich dort unten abspielt.

Schnorcheln hat mir auch dabei geholfen, Dinge genauer zu betrachten. Man braucht ein echtes Auge fürs Detail. Wenn ich in Griechenland über die Seegrasfelder schwimme, sehe ich nicht einfach nur einen Busch. In einer Ecke versteckt sich ein Krebs und da drüben schwimmen drei Fische herum. Es gibt immer etwas zu entdecken, wenn man genau hinsieht.

Vielleicht ist das der Grund, warum ich nicht nur zum Schwimmen ins Wasser gehe. Ich möchte etwas entdecken und die Welt aus einem ganz anderen Winkel betrachten. Auch wenn das Meer für viele nur ein Badeort ist, verbirgt sich einige Meter weiter draußen ein richtiges Paradies.







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Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch die Kronen Zeitung.

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