Ein Außenseiter als digitales Vorbild

Er wollte TikTok-Star werden wie viele andere, doch er hatte es noch schwerer als die anderen: Alle haben ihn gemobbt und seine TikTok-Accounts gemeldet, bis TikTok sie sperrte, und sogar die Lehrer waren gegen ihn. Doch er versuchte es immer wieder. Das machte ihn, meinen besten Freund, auch zu meinem digitalen Vorbild.

Hartnäckig am Handy: Account gesperrt? Egal, dann probiere ich es mit einem neuen. So dachte mein bester Freund und er probierte es zwanzig Mal. (Foto: Shutterstock)

Mein größtes digitales Vorbild ist jemand, den ich nun schon fünf Jahre lang kenne und der mir immer mehr ans Herz gewachsen ist. Alles sprach gegen ihn, trotzdem hat er viel erreicht. Er ist mein bester Freund. Er hat schwierige Zeiten gut gemeistert, und dafür bewundere ich ihn .

Als ich ihn kennenlernte, fanden ihn alle komisch und hielten Abstand. Ich ignorierte seine etwas besondere Art und befreundete mich mit ihm. Er war immer hibbelig, aufgebracht und zerstreut, aber auch ein guter Freund. Durch seine besondere Art mobbte ihn die ganze Schule, nichtmal die Lehrer mochten ihn. Ich war die ganzen Zeit über sein einziger Freund und unterstützte ihn immer.

Großer Traum

Er wollte unbedingt ein TikTok-Star werden. Doch die anderen Schüler fanden immer seine Accounts und meldeten sie, bis TikTok sie sperrte. Gut zwanzig Mal ging das so, doch er gab nie auf und probierte es immer wieder. Bis er endlich einen Account behalten konnte und tatsächlich rasch Follower sammelte.

Das habe ich von ihm gelernt: Höre nie auf, es zu probieren, auch wenn etwas einfach nicht funktinieren will. Er hat inzwischen tausend Follower und arbeitet an seinem Verhalten. Jetzt findet er auch andere Freunde.

Egal, was schief läuft im Leben, niemals aufgeben. Nur so kommt man weiter. Das hat er mir gezeigt.






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