„Wenn ihr den schönsten Ausblick sehen wollt, müsst ihr bis ganz nach oben gehen“, sagte ein Mitarbeiter der Burg zu uns und zeigte auf die steinerne Treppe.
Natürlich wollten wir uns das nicht entgehen lassen. Schon beim Hinaufgehen fiel mir auf, wie alt die Burg eigentlich ist. Die dicken Steinmauern, die schmalen Gänge und die vielen kleinen Räume ließen gut erkennen, wie früher gebaut wurde. Man konnte sich richtig vorstellen, wie die Menschen hier vor vielen hundert Jahren gelebt haben.
Geschichte zum Greifen nah
Während wir durch die Burg gingen, erzählte uns der Mitarbeiter auch etwas über ihre Vergangenheit. Die Burg Lockenhaus wurde Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut und diente damals als Grenzfestung zum Schutz der Region. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte sie mehrmals den Besitzer und wurde immer wieder erweitert und renoviert. Heute zählt sie zu den am besten erhaltenen mittelalterlichen Burgen Österreichs und kann von Besucherinnen und Besuchern besichtigt werden.
Oben angekommen hatte sich der Aufstieg gelohnt. Von dort konnte man weit über die Wälder und Hügel rund um die Burg schauen. Es war ruhig, nur die Vögel waren zu hören. Für einen Moment blieb ich einfach stehen und genoss die Aussicht.
Ein Ausflug, der sich lohnt
Ich war mit meiner Familie dort und wir haben uns die Burg in Ruhe angesehen. Am spannendsten fand ich, dass man fast jeden Teil der Burg besichtigen kann. So bekommt man einen guten Eindruck davon, wie das Leben im Mittelalter ausgesehen haben könnte.
Für mich ist die Burg Lockenhaus ein Ort, den man sich ansehen sollte, wenn man im Burgenland unterwegs ist. Man lernt etwas über die Geschichte, kann die Natur genießen und erlebt einen Ausflug, der sicher noch lange in Erinnerung bleibt.
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