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Trotz Verbot allgegenwärtig: E-Zigaretten in Schulen

Jeden Tag, wenn ich in die Klasse komme, sehe ich sie herumliegen, dabei hat sie die Direktion eigentlich von der Schule verbannt. Vielleicht wären Workshops zum Thema besser als bloß Regeln. Denn über E-Zigaretten gibt es einiges Wissenswertes.

 

Wer verzichtet schon auf etwas, bloß weil es verboten ist? Aufklärung wäre effizienter. (Foto: ndr)

Wenn ich morgens um acht Uhr in die Schule komme, sehe ich oft Jugendliche mit E-Zigaretten auf der Toilette, im Klassenzimmer oder auf dem Schulhof. Die Schulordnung verbietet Rauchen, und die Schulleitung ahndet Verstöße. Trotzdem greifen viele weiterhin zu E-Zigaretten, weil reine Verbote wenig Wirkung zeigen und häufig Widerstand erzeugen.

E-Zigaretten schaden der Gesundheit auch ohne Tabak. Das enthaltene Nikotin fördert Abhängigkeit, schwächt die Konzentration und belastet Herz und Kreislauf. Viele Jugendliche verlieren Ausdauer, fühlen sich schneller müde und erreichen im Sportunterricht schlechtere Leistungen. Die Geräte wirken bunt und modern, doch sie reizen die Lunge und erhöhen das Risiko langfristiger Schäden.

Wissen, wie E-Zigaretten schaden

Verbote allein verändern Verhalten selten, weil Jugendliche kaum aus Angst lernen. Workshops bieten bessere Chancen, weil sie Wissen vermitteln und Gespräche ermöglichen. Offene Aufklärung stärkt Verantwortungsgefühl und Eigenentscheidung. Wer Zusammenhänge versteht, entscheidet sich eher gegen das Rauchen.

In Workshops könnten Fachkräfte die Wirkung von E-Zigaretten erklären und Fragen dazu aus dem Schulalltag beantworten. Jugendliche könnten Erfahrungen austauschen und sprechen über Stress, Gruppendruck und Alternativen reden.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit der campus a college-Redaktion


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