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Studien zeigen: Mehr als die Hälfte aller Krankheiten sind ernährungsbedingt

Warum waren unsere Großeltern gesünder als wir? Und warum leiden schon Kinder an Krankheiten wie Übergewicht, Gicht oder Diabetes? Die Antwort liegt nicht nur in der Medizin, sondern vor allem auf unseren Tellern.

Gesunde Ernährung statt Kranksein. (Foto: pixabay)

Habt Ihr Euch schon einmal gefragt, warum unsere Großeltern oft gesünder waren als wir? Ein großer Grund liegt in ihrem Konsumverhalten. Während sie überwiegend frische, unverarbeitete Lebensmittel aßen, greifen wir heute immer häufiger zu Fertigprodukten. Diese scheinbar bequemen Alternativen haben jedoch weitreichende Folgen, nicht nur für Eure Gesundheit, sondern auch für unseren Planeten. Besonders alarmierend ist, dass bereits Kinder zunehmend unter ernährungsbedingten Krankheiten leiden.

Gesundheitliche Folgen von Fertigprodukten

Viele wissen nicht, dass Fertigprodukte nicht nur das Gewicht beeinflussen, sondern auch Psyche und innere Organe belasten können. Krankheiten wie Gicht oder Arteriosklerose, also die Verkalkung der Blutgefäße, zählen zu den sogenannten Wohlstandskrankheiten. Durch eine ausgewogene Ernährung lassen sich diese Krankheiten oft verhindern.

Einfluss von Ernährung auf den Geist

Ernährung beeinflusst nicht nur den Körper, sondern auch den Geist. Zahlreiche Studien zeigen, dass Lebensmittel direkten Einfluss auf Stimmung und Verhalten haben. Schokolade kann zum Beispiel kurzfristig Glücksgefühle auslösen, während ungesunde Ernährung langfristig Denken, Konzentration und emotionales Gleichgewicht negativ beeinflusst. Bewusste Ernährung unterstützt also sowohl die körperliche als auch die mentale Gesundheit.

Umweltbelastung durch moderne Landwirtschaft

Unsere Essgewohnheiten wirken sich auch massiv auf die Umwelt aus. In Österreich werden pro Minute etwa 21 Hektar Land, das entspricht rund 29 Fußballfeldern, für die Lebensmittelproduktion gerodet. Dabei kommen oft importierte, gentechnisch veränderte Sojabohnen als Tierfutter zum Einsatz, und Flächen werden für den Anbau von Palmöl genutzt. Diese Praktiken zerstören natürliche Lebensräume und bedrohen Tier- und Pflanzenwelten weltweit.

Empfehlungen für eine gesunde und nachhaltige Ernährung

Wie könnt Ihr sowohl Eurem Körper als auch der Umwelt helfen? Das österreichische Bundesministerium für Gesundheit empfiehlt die Orientierung an der Ernährungspyramide, die gesundheitliche und ökologische Aspekte vereint. Wer sich daran hält, unterstützt die eigene Gesundheit und trägt aktiv zum Schutz unseres Planeten bei. Gemeinsam könnt Ihr durch bewusstes Essen eine gesunde Zukunft gestalten, für Euch und kommende Generationen.

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