Willkommen zu „Do it blue“! Meinem exklusiven Training für alle, die mehr vom Leben wollen… und weniger Unterricht.
Heute tauchen wir ein in die hohe Kunst des glaubwürdigen Wegbleibens. Ich enthülle dir die besten Ausreden, die selbst bei misstrauischen Lehrkräften keinen Verdacht erregen.
Bevor wir starten: Bist du überhaupt Teil meiner Zielgruppe?
Wenn du dich in einem (oder allen) der folgenden Punkte wiedererkennst, dann ist diese Masterclass nicht nur empfehlenswert – sondern überlebensnotwendig!
- Gähnst du im Unterricht häufiger als du atmest?
- Steht bei dir eine Schularbeit an, die mitunter deinen Schlafzyklus gefährdet?
- Leidest du an chronischer Niedergeschlagenheit?
- Musst du Konflikten mit Lehrkräften aus dem Weg gehen?
Fühl dich aber nicht allein, viele erleben das: Schwänzen ist kein Einzelfall, sondern oft ein stilles Zeichen dafür, dass etwas nicht passt. Auch Faktoren wie Mobbing, unfaire Behandlung durch Lehrer oder Probleme im Elternhaus, spielen eine Rolle. Fast 43 Prozent aller Schüler haben im Halbjahr 2006 mindestens einmal gefehlt, besagte eine Befragung im Rahmen der Studie „Schulschwänzen – Verweigern – Abbrechen“ (2006).
Der logische Schluss: Fast die Hälfte deiner Klasse hat schon geübt!
Verschaffe dir den Vorteil!
Hier kommt aber der entscheidende Unterschied zwischen dir und deinen Mitschülern:
Während die meisten immer noch auf die Klassiker zurückgreifen, wie „Ich hatte Bauchschmerzen“, „Der Bus war zu spät“, „Ich hatte einen Arzttermin“ oder, um alle Schuld von sich zu schieben: „Mein Wecker hat nicht geklingelt“ , kannst du dieses Standard-Repertoire getrost in den Ruhestand schicken.
Ich verrate dir nämlich jetzt den Grundsatz Nummer 1. in der Kunst des Schwänzens: Hab immer einen ersichtlichen, möglichst physischen Beweis.
Mit gebrochener Hand einen Test schreiben, unmöglich!
Mit einem Gips am Arm kommt niemand auf die Idee nach einer Arztbestätigung zu fragen. Einfach einen Gips basteln oder einen alten aufbehalten. Nicht vergessen: unten aufschneiden, für Komfort und easy an- und ausziehen. So hast du dann immer den perfekten „Knochenbruch“ parat – ohne Arztbescheinigung, ohne Nachfragen.
Achtung, Fahrraddieb!
Montagmorgen, du bist ausnahmsweise mit der Bahn gekommen, doch leider zwei Stunden zu spät. „Dein Wecker?“, fragt die Lehrerin mit einem resignierten Seufzen. Nein, dir wurde leider das Rad gestohlen, aber keine Sorge: Dem Dieb gefiel die Farbe nicht. Spätestens am nächsten Morgen befindet es sich wie gewohnt im Schuppen - so als wäre es nie weg gewesen!
Klingt absurd? Ist aber passiert. Zweifelslos. Vielleicht. Wahrscheinlich.
Klar, du verpasst was. Aber du wolltest eh nicht wissen, was der Satz des Pythagoras ist.
Hausaufgaben neigen dazu, sich schnell zu stapeln und plötzlich sitzt du da, die Lehrerin redet von Konzepten, die dir völlig fremd sind. Das Nachholen? Kostet Zeit, Nerven und meistens merkt man rasch, dass sich das Aufholen nicht immer einfach gestaltet. Die Lösung: den anschließenden Test einfach auch schwänzen!
Warten ist keine Option. Und wer heute nicht schwänzt, stellt sich morgen die gleiche Frage.
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