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Als würde ich etwas sehen, das zu privat ist: Beobachtungen an einem Montag

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Volontärin · HLA Baden
02.03.2026
1 Min.

Als ich heute Morgen die Menschen beobachtet habe, die an mir vorbeigingen, ist mir etwas aufgefallen. Ich kann niemanden lange anschauen. Nicht aus Angst, sondern weil es sich seltsam anfühlt. Als würde ich etwas sehen, das zu privat ist. Also schaue ich schnell wieder weg.

Besser kein Augenkontakt: Kleine Beobachtungen an mir selbst, die mich überrascht haben. (Foto: pixabay - (Sunriseforever))

Kennt ihr das, wenn jemand mit einem bestimmten Parfum an euch vorbeigeht und ihr plötzlich genau die Szene von vor drei Jahren vor euch seht, als ihr dieses Parfum im Laden kaufen wolltet? Das passiert mir oft. Und nicht nur bei Parfums, sondern auch bei kalter Winterluft oder beim Kaffee am Morgen. Plötzlich erinnere ich mich an früher. Einfach so.

Gewohnheit 

Letztens, als ich auf den Bus gewartet habe, ist mir aufgefallen, wie oft ich mein Handy aus der Jackentasche genommen habe. Und das Verrückte ist, dass ich keinen Grund dafür hatte. Ehrlich gesagt passiert mir das richtig oft. Ich entsperre mein Handy, schaue kurz drauf und sperre es wieder. Manchmal ist mein Akku nur deshalb schneller leer.

Augenkontakt vermeiden 

Als ich heute Morgen die Menschen beobachtet habe, die an mir vorbeigingen, ist mir etwas aufgefallen. Ich kann niemanden lange anschauen. Nicht, weil ich Angst vor den Personen habe, sondern weil es sich seltsam anfühlt. Als würde ich etwas sehen, das zu privat ist. Also schaue ich schnell wieder weg.



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