Wenn alles leiser wird
Die Sonne scheint mir direkt ins Gesicht, während ich langsam durch den Wald gehe. Es ist einer dieser ruhigen Abende, an denen es gerade anfängt zu dämmern. Die Luft ist kühl, aber angenehm, und irgendwo über mir zwitschern Vögel. Unter meinen Schuhen knirschen kleine Äste. Ich gehe einfach weiter, Schritt für Schritt, ohne Ziel. Mit jedem Meter wird es in meinem Kopf ruhiger. Gedanken, die sich vorher groß und kompliziert angefühlt haben, wirken plötzlich kleiner und weniger wichtig.
Spazierengehen bedeutet zwei Stunden nur für mich
Ich gehe jeden Tag spazieren, insgesamt mindestens zwei Stunden, meistens aufgeteilt in zwei einstündige Spaziergänge. Das ist für mich längst zur Gewohnheit geworden. Ich gehe immer in den Wald, hier im Ort. Genau dort finde ich die Ruhe, die ich brauche.
Am liebsten bin ich alleine unterwegs. Die einzige Begleitung, die ich wirklich akzeptiere, ist mein Hund. Menschen würden mich eher stören, weil ich diese Zeit bewusst nur für mich haben will. Ich genieße es, keine Gespräche führen zu müssen und einfach nur bei mir selbst zu sein.
Besonders liebe ich zwei Zeiten: entweder ganz früh am Morgen, wenn noch alles still ist und kaum jemand wach ist, oder am Abend beim Sonnenuntergang, wenn es langsam dämmert. Zu diesen Zeiten ist die Atmosphäre am entspanntesten. Alles wirkt langsamer, ruhiger und irgendwie leichter.
Gedanken ordnen und Stress loslassen
Beim Spazierengehen merke ich, wie gut mir Bewegung mental tut. Ich kann meine Gedanken ordnen und Dinge verarbeiten, die mich beschäftigen. Wenn ich über etwas nachdenken muss, hilft mir ein Spaziergang fast immer. Es fühlt sich an, als würde sich mein Kopf von selbst sortieren.
Ich gehe bewusst ohne Handy oder Musik. So kann ich mich besser konzentrieren und nehme meine Umgebung intensiver wahr. Das Zwitschern der Vögel, den Wind, die frische Luft. Genau das hilft mir, mein Stresslevel stark zu senken. Nach einem Spaziergang fühle ich mich viel ruhiger, ausgeglichener und klarer im Kopf.
Das Beste ist, dass ich dabei meinen Körper fit halte, ohne dass es sich wie ein großer Aufwand anfühlt. Es passiert einfach nebenbei.
Fitnessstudio: Fokus statt Gedanken
Neben dem Spazierengehen gehe ich auch regelmäßig ins Fitnessstudio. Dort ist alles komplett anders. Während ich draußen viel nachdenke, ist das Training für mich eher eine Pause vom Denken.
Ich trainiere nach einem Plan und teile meine Einheiten auf: einmal Po, einmal Rücken, einmal Oberkörper und manchmal auch ein Ganzkörpertraining. Ich mache meistens meine Übungen mit Gewichten, bei denen ich gegen Ende wirklich kämpfen muss.
Sobald ich anfange zu trainieren, bin ich voll fokussiert. Ich denke nicht mehr über Probleme nach, sondern nur noch an die nächste Wiederholung, die richtige Ausführung und daran, durchzuhalten. Mein Kopf ist komplett beim Training, und genau das hilft mir, für eine Zeit an nichts anderes zu denken.
Nach dem Training bin ich körperlich erschöpft, aber gleichzeitig fühle ich mich zufrieden und stärker. Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass ich etwas für mich gemacht habe.
Überwindung und Routine
Natürlich gibt es auch Tage, an denen ich keine Lust habe oder mich überwinden muss. Gerade wenn ich müde bin, fällt es mir schwer anzufangen. Aber ich weiß genau, dass es sich immer lohnt. Sobald ich draußen bin oder im Training stehe, merke ich, dass es die richtige Entscheidung war.
Dadurch, dass ich mich jeden Tag bewege, ist es mittlerweile ein fester Teil meines Lebens geworden. Es gehört einfach dazu.
Bewegung ist nicht nur für den Körper wichtig
Für mich ist Bewegung viel mehr als nur Sport. Sie hilft mir, meinen Körper fit zu halten, aber vor allem auch meinen Kopf. Spazierengehen gibt mir Ruhe, hilft mir beim Nachdenken und lässt mich abschalten. Das Fitnessstudio gibt mir Fokus und sorgt dafür, dass ich meinen Kopf komplett ausschalten kann.
Beides zusammen sorgt dafür, dass ich mich insgesamt wohler, ausgeglichener und stärker fühle. Körperlich und mental.
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