Ich habe mir morgens gedacht: okay, heute wird vegan durchgezogen. Frühstück war easy. Haferflocken mit Hafermilch, Banane, Beeren und Erdnussbutter. Hat geschmeckt, war süß, war sättigend. Ich war fast enttäuscht, wie normal sich das angefühlt hat.
Mittags gab’s eine Bowl mit Reis, Kichererbsen, Avocado und Gemüse. Eigentlich so ein Pinterest-Essen, über das man sonst lacht. Turns out: macht satt und ich habe mich danach nicht komplett erledigt gefühlt. Pluspunkt.
Herausforderung Snacks
Am schwierigsten waren die Snacks. Da habe ich gemerkt, wie viel ich esse, ohne nachzudenken. Joghurt, Schokolade, irgendwas mit Käse. Heute hieß es Zutaten lesen wie für eine Prüfung. Am Ende gab’s Obst, Nüsse und dunkle Schokolade. Ging klar, aber Planung ist schon wichtig.
Abends habe ich Pasta mit Tomatensoße und Linsen gemacht. Warm, würzig, richtig gut. Kein Gefühl von Verzicht, eher so: warum esse ich das nicht öfter?
Ich war den ganzen Tag weder hungrig noch schlapp. Eher überrascht, wie unkompliziert das war. Mein Blick auf Essen hat sich schon verändert. Nicht „ab jetzt nur noch vegan“, aber definitiv öfter pflanzlich. Würde ich es wieder machen? Ja. Drama-Level: sehr niedrig.
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