Als Teil der Generation Z wachse ich mit täglichem Umgang mit digitalen Medien aller Art auf. Ob das digitale Tafeln und Whiteboards in der Schule, soziale Medien in meinen Freundeskreisen oder KI als Hilfsmittel in der zukünftigen Arbeitswelt ist, alles formt unsere Generation zu Menschen, die stetig wachsen und lernen. Als ich noch jünger war, war ich neugierig auf alles, was mit Internet, Apps und sozialen Medien zu tun hatte. Doch gleichzeitig wusste ich nicht, ob ich schon bereit dafür war. Meine Schwester war in dieser Zeit meine wichtigste Orientierung. Sie hat mir klare „Guidelines“ gegeben, wann ich welche Plattform nutzen konnte. Nicht im Sinne von strengen Regeln, sondern eher zum Verständnis.
Durch ihre Hilfsbereitschaft habe ich viel gelernt und kann die Informationen, die sie mir mitgegeben hat, nun auch an unsere jüngere Schwester weitergeben. Dazu kommt, dass ich mit meiner älteren Schwester kommunizieren und vielleicht die ein oder andere Sache, die ich selbstständig gelernt habe, zurückgeben und beibringen kann.
Vorbild auch abseits des Bildschirms
Zusätzlich ist sie auch abseits der digitalen Welt ein Vorbild für mich. Sie ist eigenständig und ehrgeizig, was mich schon immer beeindruckt hat. Seit ihrem Schulabschluss hatte sie ein klares Ziel vor Augen und arbeitet stetig daran, sich diesem zu nähern. Mittlerweile arbeitet sie schon an ihrem Doktortitel, wobei es wirkt, als hätte sie ihren Bachelor- und Mastertitel aus dem Ärmel geschüttelt. Was ich an ihr besonders bewundere, ist ihr unglaubliches Durchhaltevermögen und ihre Durchsetzungsfähigkeit. Sie zeigt mir, dass ich alles schaffen kann, was ich mir vornehme.
Heute profitiere ich noch immer von ihrem Vorbild. Dank ihr habe ich ein gesundes Verhältnis zu digitalen Medien entwickelt. Sie hat mir beigebracht, dass man nicht die neuesten Trends hinterherjagen muss, um „dazuzugehören“, sondern dass es wichtiger ist, seinen eigenen Weg online zu gehen – reflektiert, respektvoll und selbstbestimmt.
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