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Selbstzweifel: Warum niemand frei davon ist und sie nichts damit zu tun haben, wie gut wir sind.

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Volontärin · College Rookie Team
29.01.2026
2 Min.

Ich bin nicht gut genug. Ich bin schlecht. Ich kann nichts. Ich bekomme nichts gebacken. Das sind die Gedanken, die täglich in unseren Köpfen rumspuken, ob wir es wollen oder nicht. Jeder Mensch zweifelt an sich sogar die Erfolgreichen und Selbstbewussten.

 

Negative Gedanken beschäftigen uns jeden Tag... (Foto: Pinterest)

Wir bewundern andere Menschen mehr als uns selbst. Dadurch empfinden wir uns als nicht genug. Oft fühlen wir uns dadurch unzufrieden mit uns selbst. Obwohl wir stolz auf unsere eigenen Eigenschaften und Stärken sein können.

Jeder kennt es: Wir begegnen Menschen, die etwas besser können als wir selbst. Dann fängt das Gedankenkarrusell sich zu drehen an. Wir denken drüber nach, wieso wir nicht dieser andere Mensch sein können. Der denkt aber genauso, bloß wissen wir es nicht. Selbst jene, die wir als großartig bewundern, tragen Selbstzweifel in sich.

Wieso zweifeln wir so stark an uns selbst?

Die Selbstzweifel beschäftigen uns jeden Tag, egal ob wir große Erfolge erzielt haben oder besondere Eigenschaften besitzen. Für uns selbst ist die eigene Person nie gut genug. Auch wenn wir etwas besonders an uns haben, das andere sofort bemerken. Das Gute bleibt eher im Hintergrund, da uns das Negative mehr beschäftigt.

Schuld daran ist auch Social Media. Dort werden oft die Schönheitsideale gezeigt. Unser Gehirn speichert, wie wir auszusehen haben, unsere eigene individuelle Schönheit übersehen und vergessen wir.

Es liegt auch an unserer Generation. Das Anpassen und das Nichtauffallen wollen, zerstört das Gute uns Besondere an uns. Die Vorbilder in den sozialen Medien machen uns alle gleich. Aber das Wichtigste, also die Dinge, die uns auszeichnen, ignorieren wir.

Wir werden wir die Selbstzweifel los?

Versuchen wir trotz allem, das Gute an uns zu sehen. Es ist schwerer als gedacht. Das Fokussieren auf die schlechte Vergangenheit oder Probleme macht das Besondere und Erfolge kaputt. Auch wenn wir versuchen, uns auf die positiven Gedanken zu konzentrieren, scheitern wir daran, sodass es ist, als würde uns das Schlechte verfolgen.

Davvon wegzukommen ist schwer. Aber wir können es vrsuchen, indem wir uns mehr auf die Erfolge und die Ziele konzentrieren. Es könnte besser werden, wenn wir unsere Errungenschaften jeden Tag im Blick behalten. Dann kommt ein positiver Kreislauf in Gang: Wir sehen unsere guten Seiten, wir verstärken sie, sie wachsen und unser Leben fühlt sich irgendwann nicht nur besser an, es wird auch besser.


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