"Koala" bedeutet übersetzt "Trinkt nicht". Auch über den Namen hinaus sind Koalas sehr ungewöhnlich

Meh als zwanzig Stunden am Tag schlafen, wer wünscht sich das nicht manchmal, wenn morgens der Wecker läutet? Koalas tun das ständig, gut geht es ihnen trotzdem nicht. Sie haben mit allen möglichen Problemen zu kämpfen.

Koalas decken fast ihren ganzen Flüssigkeitsbedarf durch die saftigen Eukalyptus-Blätter (Foto: Shutterstock)

Sie schlafen in der Regel 18 bis 22 Stunden pro Tag. Das hängt damit zusammen, dass die Eukalyptusblätter, die sie fressen, wenig Energie liefern. Nur selten und auch dann nur kommen sie von ihren Bäumen auf den Boden herunter. Gut so, denn dort lauern Gefahren. Autos überfahren sie, wenn sie spazieren gehen, und Hunde fallen sie an. Überhaupt haben es die Koalas schwer. Der Klimawandel setzt ihnen zu, ihr Lebensraum schrumpft. Früher gab es viele verschiedene Koala-Arten, das ist Vergangenheit. Nur noch wenige sind übrig.

Alle lieben Koalas, aber die wenigsten kennen sie. Wer oder was sind Koalas eigentlich?

Australisches Beuteltier

Der Koala, auch Beuteltier ist ein Baumbewohner in Australien. Er wurde von dem Zoologen Georg August Goldfuß entdeckt. Der Koala ist neben dem Känguru das am weitesten verbreitete Symbol Australiens. Er wird 61 bis 85 Zentimeter groß und 4 bis 14 kg schwer. Im kühleren Klima lebende Koalas sind im Allgemeinen größer und haben ein dunkleres und dichteres Fell alsTieren in wärmeren Regionen.

Der Koala hat bräunlich-silbergraues, wolliges Fell, an dem bei regelmäßiger Pflege Regenwasser wie am Gefieder einer Ente abperlt. Er hat zwei mit spitzen, scharfen Krallen versehene Greifhände mit jeweils zwei Daumen und drei entgegengesetzten Fingern, die sich gut zum Klettern und Ergreifen von Zweigen eignen. Koalas haben ein gutes Hörvermögen, doch das Sehvermögen ist eher weniger ausgeprägt. Koalas sind überwiegend nachtaktiv.

Lieblingsspeise Eukalyptus

Koalas ernähren sich fast ausschließlich von Blättern und Rinde sowie Früchten ganz bestimmter Eukalyptusarten.  In ganz Australien nutzen sie nur etwa siebzig der mehr als 600 bekannten Eukalyptusarten, lokal sogar nur fünf bis zehn Arten. Ein erwachsener Koala benötigt pro Tag rund 200 bis 400 Gramm Blätter. 

Ein Tier namens "Trinkt nicht"

Der Name „Koala“ ist ein Wort aus der Sprache der Ureinwohner Australiens: den Aborigines. Er bedeutet „trinkt nicht“. So nannten die Aborigines das Tier, weil es fast seinen gesamten Flüssigkeitsbedarf über die saftigen Eukalyptusblätter deckt und nur in Ausnahmefällen Wasser aufnimmt.







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