Grundsätzlich ist es die Aufgabe von Lehrpersonen, Schülern Wissen aus dem Lehrplan zu vermitteln, aber aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass zum Lehrer-Sein noch viel mehr dazugehört. Ob wir in einem Fach gut sind oder nicht, hängt nicht nur vom eigenen Interesse ab, sondern auch von den Lehrenden. Meine persönlichen Anforderungen an Lehrerinnen und Lehrer sind in folgenden Punkten angeführt:
Motivation und spannende Gestaltung
Wenn die Lehrer den Unterricht spannend gestalten und uns motivieren, schafft das sofort ein besseres Verhältnis, und wir haben mehr Motivation, wirklich etwas zu lernen. Ich habe selbst erlebt, wie viel leichter es mir fällt, zu lernen, wenn der Unterricht spannend gestaltet wird.
Umgang mit Schülern
Auch der Umgang mit uns Schülern spielt eine große Rolle. Ein gutes Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern macht den Unterricht automatisch für alle Beteiligten leichter. Mir persönlich fällt es viel leichter, mich auf den Unterricht zu konzentrieren, wenn ich ein gutes Verhältnis zur Lehrerin oder zum Lehrer habe. Um solch ein Verhältnis zu schaffen, ist es wichtig, mit uns auf Augenhöhe zu kommunizieren und nicht zu viel Druck auszuüben.
Gestaltung des Unterrichtsstoffes
Um uns das Lernen zu erleichtern, ist es wichtig, den Unterrichtsstoff geordnet und verständlich zu übermitteln. Wenn wir den Stoff im Unterricht gemeinsam aufarbeiten und vielleicht auch Zusammenfassungen vorbereiten, mit denen wir dann lernen können, wird der Unterrichtsstoff sehr viel verständlicher, und der Unterricht an sich verläuft entspannter, weil niemand verzweifelt. Ich konnte in meiner Klasse selbst beobachten, wie viel besser Tests und Schularbeiten teilweise wurden, nur weil wir gute Zusammenfassungen und einen geordneten Teststoff hatten.
Fazit
Um eine gute Lehrerin oder ein guter Lehrer zu sein, müssen sie noch viel mehr können, als bloßes Wissen zu übermitteln. Zentral ist es sich mit den Schülern zu beschäftigen und auseinanderzusetzen und vor allem braucht es Begeisterung und Leidenschaft für den Beruf, denn diese sollen sie auf uns Schüler übertragen.
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