Klimaschutz bedeutet für mich, die Zukunft nicht aufzugeben: Weder meine noch die aller anderen

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05.11.2025
2 Min.

Die Klimakrise ist überall – in den Nachrichten, auf Social Media, in unseren Köpfen. Viele Jugendliche fühlen sich machtlos, dabei können gerade wir etwas bewegen. Ein persönlicher Blick darauf, was kleine Schritte wirklich bewirken können.

Die Wunderschöne Natur (Foto: Shutterstock)

Manchmal habe ich das Gefühl, die Welt brennt, im wahrsten Sinne des Wortes. Überall hört man von Hitzewellen, Stürmen und Überschwemmungen, und ich frage mich: Was kann ich da schon tun? Ich bin ja nur ein Mensch, ein Teenager. Aber genau das ist der Punkt: Wenn viele, die auch „nur ein Mensch“ sind, etwas tun, wird daraus etwas Großes.

Kein Wettkampf um Perfektion

Ich habe irgendwann beschlossen, einfach anzufangen. Weniger Fleisch, öfter das Fahrrad, keine Fast-Fashion-Schnäppchen mehr, die nach zwei Wochen im Müll landen. Es war kein riesiger Plan, eher ein Experiment. Aber mit der Zeit habe ich gemerkt: Es fühlt sich gut an, bewusster zu leben. Nicht perfekt, aber ehrlich.

Natürlich schaffe ich es nicht immer. Ich dusche zu lange, fliege manchmal in den Urlaub und vergesse, das Licht auszumachen. Aber Klimaschutz ist kein Wettkampf um Perfektion, denke ich. Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen, so gut man kann, und wenn möglich andere damit anzustecken.

Nicht warten auf "die da oben"

Das funktioniert. Wenn ich sehe, wie viele von uns demonstrieren, Projekte starten oder einfach im Alltag nachhaltiger leben, gibt mir das Hoffnung. Unsere Generation hat verstanden, dass wir nicht auf „die da oben“ warten können. Wir sind laut, kreativ und mutig genug, um selbst etwas zu verändern.

Klimaschutz bedeutet für mich nicht nur, CO₂ zu sparen. Es bedeutet, die Zukunft nicht aufzugeben, weder meine noch unsere gemeinsame. Wenn wir zusammenhalten und dranbleiben, kann aus kleinen Schritten eine echte Bewegung werden.



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Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch die Universität Wien.

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