27. Februar 2026 – Atomwaffenverhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran im Oman. Es wird über das umstrittene Atomwaffenprogramm des Irans verhandelt, denn die USA will dieses verhindern. Der Iran behauptet jedoch, es sei nicht seine Absicht, sich atomar aufzurüsten und erklären sich bereit, das geplante Programm zu begrenzen. Doch damit ist der Präsident des USA, Donald Trump, nicht zufrieden, er fordert: „Keinerlei Urananreicherungen.“ Als dieser Forderung nicht statt gegeben wurde, erhöhte Trump die Militärpräsenz in Irans Hauptstadt Teheran.
28. Februar 2026 – Die USA und der ewige Feind des Irans, Israel, greifen an. Das Ziel sind hohe Amtsträger des Irans. Laut Trump sei es das Ziel, die amerikanische Bevölkerung zu verteidigen, indem man die Bedrohung durch die iranische Führung ausschalte. In Teheran sind Explosionen zu hören. Iran reagiert mit Gegenangriffen auf US-Stützpunkte. Iran verkündet die Sperre der Meeresenge Hormus.
1.März 2026 – Es wird bekannt gegeben, dass der Führer des Irans, Ajatollah Ali Chamenei bei den Angriffen des Vortages ums Leben gekommen ist.
Die Straße von Hormus und das Öl
Die Straße von Hormus ist eine Meeresenge zwischen dem persischen Golf und dem Golf von Oman und eine der wichtigsten Wirtschaftsrouten der Welt, vor allem für Öl. Duch die Sanktionen gegen Russland auf Grund des Ukrainekriegs beziehen einige europäische Staaten ihr Öl vorrangig aus der Golf-Region. Auch Österreich bezieht sein Öl seither aus dieser Region.
Die iranische Führung beschloss nach Anfang des Konflikts mit den USA und Israel, diese Öllieferader zu blockieren und keine Schiffe mehr passieren zu lassen. Das spüren wie Verbraucher bei den Tankpreisen. Der Dieselpreis steigt über die Zweieuromarke und der Benzin kratzt gerade so an der Grenze.
Die Spritpreisbremse
„Die Spritpreisbremse ist kein Preisdeckel. Nur eine gezielte, befristete Dämpfung und Senkung der Mineralölsteuer“, betont Wirtschafts- und Energieminister Wolfgang Hattmansdorfer.
Im Grunde genommen werden Änderungen am Mineralölsteuergesetz und dem Preisgesetz vorgenommen. Somit hat die Regierung das Recht, die Preise zu beeinflussen. Dies darf sie jedoch nur, wenn die Spritpreise innerhalb von zwei Monaten um mehr als 30 Prozent gestiegen sind. Dieser Punkt ist jetzt durch die Ölknappheit erreicht.
Was bedeutet das für die Verbraucher? Die Mineralölsteuer wird um 5 Cent pro Liter gesenkt, dazu kommt die Pflicht der Unternehmen, die Preise ebenso um 5 Cent zu senken. Insgesamt ergibt sich eine Preissenkung von 10 Cent. Doch das gilt nicht für alle Tankstellen. Kleine Ketten mit unter 30 Filialen und Autobahntankstellen müssen nur die 5 Cent der Mineralölsteuer hinuntergehen, jedoch nicht die restlichen 5 Cent.
Was Österreicherinnen und Österreicher dazu sagen
Ich habe zu diesem Thema mein Umfeld befragt. Allen Befragten ist die Erhöhung der Preise aufgefallen. Fast ein Dreiviertel gibt an, dass sie hohen Preise zu spüren bekommen, sie jedoch nicht besonders beeinträchtigen würden. Ein Viertel etwa gab an, dass sie nun mehr auf ihr Geld achten müssen als zuvor und in Betracht ziehen, weniger mit dem Auto zu fahren. Bezüglich der Spritpreisbremse geben die meisten an, sie sei notwendig, aber noch immer zu wenig. Bei der Frage, was ihrer Meinung nach die „beste“ Lösung nannten einige Befragte einen Spritpreisdeckel.
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