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Die Pomodoro-Taktik und andere Lernmethoden: Finde heraus, welcher Lerntyp du bist

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Volontärin · HLW Hollabrunn
20.11.2025
2 Min.

Wenn es dazu kommt, sich endlich mal an den Tisch zu setzen, die Bücher aufzuschlagen und zu lernen, wissen viele Schüler nicht, wie sie das überhaupt anstellen sollen. Oft stelle ich mir die Frage: Ist die Art, wie ich lerne, effektiv? Wieso vergesse ich Erlerntes einige Stunden, nachdem ich es mir eingeprägt habe? Und gibt es eigentlich eine Lernmethode, die perfekt zu mir passt?

Auf alle Fragen, über die ich mir so lange den Kopf zerbrochen habe, habe ich nun eine Antwort.

Die Pomodoro-Taktik heißt so, weil ihr italienischer Erfinder einen Timernin Tomatenform benützte. (Foto: Shutterstock)

Es gibt unzählige Lernmethoden und Lerntypen, du musst einfach nur herausfinden, was für ein Typ du bist. Teste jede Methode aus und schau, welche am besten zu dir passt.

Ich beispielsweise bin der kommunikative Lerntyp. Ich brauche den Austausch mit anderen und lerne, wenn ich etwas erklärt bekomme, gleich mit, es verankert sich automatisch in meinem Gedächtnis. Wenn du niemanden hast, um dich auszutauschen, stell dir vor, dass du jemandem einen Vortrag hältst und einer anderen Person das Thema erklärst.

Verstehst du Dinge viel besser, wenn du dir Grafiken, Bilder, Mind Maps mit unterschiedlichen Farben oder ein YouTube-Video über das Thema ansiehst? Perfekt, du bist der visuelle Lerntyp.

Der auditive Lerntyp bist du, wenn du dir die im Unterricht gesagten Erklärungen merkst und verstehst. Auch Hörbücher sind dein bester Freund beim Lernen.

Wie bleibe ich beim Lernen fokussiert?

Zunächst einmal schaffe dir eine Umgebung, die für dich optimal zum Lernen ist, dabei ist jeder Mensch unterschiedlich. Leg alles beiseite, was dich beim Lernen ablenkt, dein Handy, Radio oder Fernseher. Wenn dir Hintergrundgeräusche jedoch helfen, nutze diese. Finde heraus, ob du dich besser konzentrieren kannst, wenn du alleine bist oder ob du etwas Trubel um dich brauchst.

Wenn du Ruhe beim Lernen brauchst und sie zuhause nicht findest, geh in eine Bibliothek. Beim Lernen hilft es enorm, wenn man Gleichgesinnte um sich hat.

Damit komme ich gleich zu meinem nächsten Vorschlag: Lerngruppen. Wenn du dich einfach immer wieder ablenken lässt, schnapp dir deine Freunde und lernt gemeinsam. Ihr helft euch dann gegenseitig, konzentriert zu bleiben.

Die Pomodoro-Technik

Zum Schluss möchte ich noch eine Technik teilen, die mir wirklich geholfen hat, konzentriert zu bleiben und mein Handy beiseite zu lassen. Bei der Pomodoro-Technik teilst du dir deine Arbeit und Pausen strikt auf.

Ich beginne damit, mir erstmal eine Liste zu erstellen, was für Aufgaben ich erledigen möchte. Danach stelle ich mir einen Timer für eine Stunde und in dieser einen Stunde fokussiere ich mich völlig auf meine Aufgaben. Nach einer Stunde stelle ich mir einen erneuten Timer für 10 Minuten und verbringe diese Zeit dann am Handy, als Art Belohnung. Ich wiederhole diese Vorgänge, bis ich meine Arbeit erledigt habe. Beginne anfangs mit kleinen Schritten, du kannst zum Beispiel erst mit 30 Minuten Fokus und 5 Minuten Pause starten, es ist ganz dir überlassen. Die Pomodoro-Lerntaktik heißt so, weil ihr Erfinder, der Italiener Francesco Cirillo, in den 1980er-Jahren zum Lernen einen Küchentimer in Tomatenform benutzte.

Ich hoffe, ich konnte mit meinen Infos über die verschiedensten Lerntypen, Maßnahmen zur Konzentration und dem Vorstellen der Pomodoro-Technik jemandem weiterhelfen.


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Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch die Universität Wien.

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