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KI-optimiert

Die Menge macht das Gift. Vor allem im digitalen Raum

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Volontär · Privates Gymnasium Sacré Coeur Wien
18 Kommentare
09.01.2026
2 Min.

Das eigene Handy und der Zugang zu scheinbar unendlich vielen Informationen durch das Internet sind aus dem heutigen Leben kaum noch wegzudenken. Bei Langeweile auf TikTok zu scrollen und bei jeder Benachrichtigung sofort zum Handy zu greifen, gehört für viele zum Alltag. Auch wenn diese Erfindungen unser alltägliches Leben insgesamt deutlich verbessern, machen sie einen manchmal doch etwas zu abhängig. Doch wie kann jeder von uns diese „Sucht“ kontrollieren?

Auch wenn es erschrecken wirken mag, viele von uns sind vom Handy getrieben. (Foto: Shutterstock)

Ich habe leider keinen magischen Zaubertrick parat, aber fünf Tipps von meinen digitalen Vorbildern kann ich trotzdem teilen. Zu meinen digitalen Vorbildern zählen Personen, die mir vorleben oder vorschlagen, wie ich mein persönliches Verhältnis zur digitalen Nutzung verbessern kann. Dazu gehören vor allem einige meiner Lehrer sowie meine Eltern und mein bester Freund. Zu Influencern hingegen schaue ich nicht unbedingt auf.

„Du bist kein 24/7 Call-Center“ – Lehrer

Das ständige Vibrieren und Geklingel sollte einen nicht aus dem Schlaf reißen, denn dieser ist schließlich ein zentraler Teil unseres Lebens. Auf jedem modernen Smartphone kannst du einstellen, dass ab einer bestimmten Uhrzeit keine Benachrichtigungen mehr durchkommen (z. B. ab 22:00 Uhr).

Boah, ist das krass – Freund

Jeder kennt die Situation: Man sieht ein Video, das zu verrückt ist, um wahr zu sein. Oder doch nicht? Vor allem auf TikTok kommt es in Zeiten von KI immer häufiger zu Posts, die nicht mit dem Ziel erstellt werden, Wissen und Informationen zu verbreiten, sondern lediglich Klicks zu generieren. Wenn du dir unsicher bist, reicht manchmal schon ein Blick in die Kommentare.

Bildschirmzeit, Bildschirmzeit, Bildschirmzeit. – Angehöriger

Anhand der Überschrift ist unschwer zu erkennen: Bei diesem Punkt geht es um die Bildschirmzeit. Schau dir deine einmal genauer an. Was davon bringt dir wirklich etwas, und worauf kannst du eigentlich verzichten? Täglich drei Stunden TikTok zu schauen, wird dir keine guten Noten bringen.

Modernes Fasten – Priester und Jugendseelsorger

Ich muss zugeben, dass ich diesen Punkt selbst noch nicht ausprobiert habe, aber er hat sich in meinem Kopf festgesetzt. Einfach einmal eine Woche lang kein Handy benutzen – was soll schon passieren? Ja, die Snapchat-Flammen oder die Duolingo-Serie gehen verloren, aber ist das wirklich so schlimm?

Wenn schon Recherche, dann richtig! – Deutschprofessorin

Ob für ein Referat oder einen Artikel, Recherche ist der zentrale Weg, um an Informationen zu gelangen. Verlasse dich dabei jedoch nicht nur auf die erste Webseite, die erscheint, wenn du nach einem Thema suchst, oder auf die KI-Zusammenfassung von Google. Suche stattdessen nachweislich seriöse Quellen.

Zusammenfassend können wir also sagen, dass bei diesen fünf Tipps für (fast) jeden etwas dabei sein sollte. Sie stammen von fünf verschiedenen Personen, zu denen ich auf die ein oder andere Art aufschaue. Neben jeder Unterüberschrift steht außerdem, von wem der jeweilige Tipp stammt. Wer weiß – vielleicht sind sie die Lösung für ein Problem, von dem du nicht einmal wusstest, dass du es hast.



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