Es ist so hell! Wieso ist es so hell heute? Diese Gedanken schwebten heute morgen in meinem Kopf. Normalerweise muss ich jeden Tag um 5:45 Uhr aufstehen, um in die Schule zu fahren. Während ich noch zuhause bin, verbringe ich die meiste Zeit am Handy. Anstatt durch das riesengroßen Küchenfenster die wunderschöne Aussicht zu genießen, schaue ich lieber in dieses kleine Kästchen. Sehr traurig, könnte man meinen. Ich schaue nun aus dem Autofester und mir kommt es so vor, als würde die Welt um mich herum nur so von Farbe sprühen. Sonst ist das, aber nie so. Komisch!
Arbeiten Fußgänger vielleicht gehen uns?
Immer diese Fußgänger! Das kann es nicht geben. Jetzt geht da schon wieder ein einzelner Fußgänger mitten über die Straße. Obwohl direkt daneben ein Zebrastreifen ist. Tag um Tag, Woche um Woche fahre ich immer die selbe Strecke in die Schule, aber besonders in letzter Zeit fällt mir auf, dass immer mehr Fußgänger keine Zebrastreifen mehr benutzen. Können die nicht einfach da gehen, wo es vorgesehen ist? Wir Autofahrer können ja auch nicht einfach durch den Park oder mit zwei Rädern auf Gehsteigen fahren. Ich finde es eine Zumutung für Autofahrer, wie wenig Fußgänger darauf achten, wohin sie gehen und wie sie dort hingehen.
Was, wann und wie viel darf ich essen?
Soll ich noch eines essen? Nein jetzt habe ich schon vier Gummibärchen gegessen, noch eines wäre zu viel. Immerhin will ich ja darauf verzichten. Aber die sind so gut! Ich halt das nicht mehr länger aus. Ein paar gehen noch.
So geht es mir mit der derzeitigen Fastenzeit. Ganz funktionieren tut sie ja nicht bei mir. Einige könnten jetzt sagen, mit ein bisschen Disziplin geht das schon. Andere würden meinen, man muss nicht immer mit den Trends der Gesellschaft mitgehen. Nun, ich persönlich, habe einen Entschluss für mich selbst gefasst. Solang ich für mich selbst damit einverstanden bin ist alles in Ordnung, was ich esse. In diesem Bereich, darf kein anderer für mich mitentscheiden. Das habe ich besonders in der letzten Zeit entdeckt für mich, weil dieser gesellschaftliche Druck, immer alles mitzumachen und durchzuhalten für mich, immer größer wurde und am Ende auch zu viel.
Kommentare