Wenn alle im Unterricht sitzen und die Lehrperson plötzlich sagt, dass wir jetzt einen Aufsatz am Computer schreiben werden, bricht in meiner Klasse pures Chaos aus und alle beginnen zu reden, während der Lehrer den Auftrag an die Tafel schreibt. Langsam wird es still, doch genau jetzt spaltet sich die Klasse in zwei große Gruppen: von KI geschrieben und ohne KI geschrieben ... doch es gibt da noch eine dritte Gruppe – gemeinsam mit der KI.
Die Lehrer sind natürlich kein Fan von den ganzen KI-Texten, doch wenn man die künstliche Intelligenz richtig einsetzt, kann das sehr vorteilhaft sein. Genau das sollten meiner Meinung nach auch die Schüler:innen lernen. Es ist wichtig, nicht die ganze Arbeit einfach der KI zu überlassen, sondern sich selbst aktiv am Prozess zu beteiligen.
Kreatives Brainstorming gemeinsam mit der KI
Zum Beispiel kann man einer KI sagen, dass sie so viele Textvorschläge wie möglich im Internet sucht und sie dir anzeigt, damit du etwas Inspiration hast. Das fördert die Kreativität. Wenn man dann selbst aus den ganzen Vorschlägen einen fertigen Text bastelt und das Ganze zum Schluss mit der KI noch etwas verbessert, sollte das meiner Meinung nach kein Problem sein. Ich würde sogar so weit gehen, zu behaupten, dass Schulen den Schüler:innen gezielt das kreative Schreiben mit KI beibringen sollten – und auch, wie man die heutigen KI-Tools richtig nutzt.
Was heißt das auf lange Sicht?
In Zukunft könnte so etwas genauso selbstverständlich sein wie die Tatsache, dass wir heute in der Schule den Umgang mit Excel-Tabellen lernen. Schulen sollten diese neuen Möglichkeiten annehmen und das Beste daraus machen. Außerdem könnten Schüler:innen, die an Legasthenie oder anderen Lese-Rechtschreib-Störungen leiden, sich mithilfe von KI besser am Unterricht beteiligen.
Im Allgemeinen finde ich, dass wir keine separaten Deutschstunden mit und ohne KI brauchen, sondern einfach den aktuellen Unterricht anpassen müssen. Doch wie denkt ihr darüber? Schreibt gerne einen Kommentar mit eurer Meinung dazu!
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