Die Tage fliegen schneller fort,
als könnten sie nicht bleiben.
Die Menschen reden permanent,
doch wenige beschreiben.
Ein Bildschirmlicht in jedem Raum,
ein Echo ohne Ende.
Wir suchen Nähe irgendwo
durch digitale Hände.
Die Welt weiß alles jederzeit,
doch vieles bleibt verborgen.
Man schläft heut oft mit müdem Kopf
und wacht auf voller Sorgen.
Und trotzdem wächst in kleinen Dingen
noch immer stilles Licht:
ein ehrliches Gespräch im Regen,
ein Blick, der nichts verspricht.
Vielleicht ist diese Zeit verwirrt,
zu laut, zu schnell, zu weit —
doch irgendwo im Menschenherz
lebt weiter Menschlichkeit.
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