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Die größten Schiedsrichter-Fehlentscheidungen im Fußball

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Volontär · BRG Oeverseegasse
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15.07.2026
3 Min.

Fußball begeistert Milliarden Menschen, doch manchmal stehen nicht die Tore, sondern die Schiedsrichter im Mittelpunkt. Ob Handspiele, nicht gegebene Elfmeter oder aberkannte Tore: Einige Entscheidungen sorgen noch Jahrzehnte später für Diskussionen.

 

Fussball lässt manche Menschen völlig ausrasten. (Foto: shutterstock)

1986 – Maradonas „Hand Gottes“

Es war das Viertelfinale der Weltmeisterschaft 1986 zwischen Argentinien und England. In der 51. Minute sprang Diego Maradona mit Torhüter Peter Shilton zum Ball. Statt mit dem Kopf spielte Maradona den Ball mit der linken Hand ins Tor. Der tunesische Schiedsrichter Ali Bin Nasser erkannte den Treffer an, obwohl mehrere englische Spieler sofort protestierten.

Nach dem Spiel sagte Maradona, das Tor sei „ein bisschen mit Maradonas Kopf und ein bisschen mit der Hand Gottes“ erzielt worden. Bis heute ist diese Szene eine der bekanntesten Fehlentscheidungen der Fußballgeschichte.

1990 – Umstrittener Elfmeter im WM-Finale

Im Finale zwischen Deutschland und Argentinien entschied Schiedsrichter Edgardo Codesal in der 85. Minute auf Elfmeter für Deutschland nach einem Foul an Rudi Völler. Andreas Brehme verwandelte sicher zum 1:0 und machte Deutschland zum Weltmeister. Bis heute streiten Fans darüber, ob der Elfmeter berechtigt war.

2002 – Südkorea sorgt für riesige Diskussionen

Die Heim-WM von Südkorea und Japan brachte mehrere umstrittene Spiele. Gegen Italien wurde Francesco Totti wegen einer angeblichen Schwalbe mit Gelb-Rot vom Platz gestellt. Außerdem wurde Italien ein Tor aberkannt.

Im Viertelfinale gegen Spanien wurden den Spaniern gleich zwei Treffer aberkannt. Viele Experten bezeichneten diese Entscheidungen als gravierende Fehler. Bis heute gilt die WM 2002 als eine der umstrittensten überhaupt.

2010 – Lampards Tor zählt nicht

Im Achtelfinale zwischen Deutschland und England schoss Frank Lampard den Ball an die Latte. Der Ball sprang deutlich hinter die Torlinie und wieder heraus. Millionen Zuschauer sahen sofort, dass es ein Tor war – nur das Schiedsrichtergespann nicht.

Deutschland gewann am Ende 4:1. Die Szene führte später zur Einführung der Torlinientechnik.

2014 – Brasilien bekommt umstrittenen Elfmeter

Im Eröffnungsspiel gegen Kroatien fiel Fred nach leichtem Kontakt im Strafraum. Schiedsrichter Yuichi Nishimura zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Neymar verwandelte zum 2:1. Viele Experten waren der Meinung, dass der Kontakt niemals für einen Elfmeter gereicht hätte.

2022 – Messi-Handspiel gegen die Niederlande

Im WM-Viertelfinale gegen die Niederlande spielte Lionel Messi den Ball mit der Hand, um einen Angriff zu stoppen. Der Schiedsrichter pfiff zwar Freistoß für die Niederlande, zeigte Messi jedoch keine Gelbe Karte. Viele Fans waren der Meinung, dass eine Verwarnung angebracht gewesen wäre. Die Szene wurde weltweit diskutiert.

2024 – Deutschland gegen Spanien: Das Cucurella-Handspiel

Auch wenn es keine WM war, gehört diese Szene zu den meistdiskutierten der letzten Jahre. Im EM-Viertelfinale schoss Jamal Musiala in der Verlängerung aufs Tor. Der Ball traf den ausgestreckten Arm von Marc Cucurella. Schiedsrichter Anthony Taylor ließ weiterspielen, und auch der VAR griff nicht ein.

Wochen später erklärte die UEFA, dass nach ihren damaligen Richtlinien ein Elfmeter hätte gegeben werden sollen. Viele deutsche Fans sehen diese Szene bis heute als eine der bittersten Entscheidungen der jüngeren Fußballgeschichte.

Fehlentscheidungen gehören leider zum Fußball dazu. Manche verändern ein Spiel, andere entscheiden sogar über den Weltmeister. Trotz VAR und moderner Technik gibt es auch heute noch Situationen, über die Fans und Experten lange diskutieren. Genau diese Momente zeigen, wie wichtig klare Regeln und konsequente Entscheidungen für den Fußball sind.

Ich habe das Foto gemacht und vielleicht ist es ein Goldstern wert





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