So lange daran gedacht,
so viele Stunden damit verbracht.
Geschrieben, verbessert, neu begonnen,
gezwungen, gehofft – und doch gewonnen.
Seite für Seite wuchs das Werk,
mit jedem Satz ein kleines Merk.
Nicht immer leicht, nicht immer klar,
doch wichtig blieb, warum es da war.
Es gab Tage voller Stress und Druck,
und trotzdem fiel der Blick zurück
auf alles, was schon dort entstand
durch Fleiß, Geduld und eigene Hand.
Oft saß ich lange noch am Tisch,
der Kopf schon müde, das Denken frisch.
Ein Absatz hier, ein Fehler dort,
und trotzdem führte alles fort.
Mal lief es gut, mal gar nicht rund,
mal fehlte Kraft für jede Stund’.
Doch irgendwo in all der Last
wuchs leise etwas, das jetzt passt.
Jetzt liegt sie da, endlich bereit,
nach einer langen, intensiven Zeit.
Die Diplomarbeit ist abgegeben,
ein großer Schritt im jungen Leben.
Mit Stolz, Erleichterung und Mut
fühlt sich dieser Abschluss gut.
Denn hinter jedem letzten Wort
führt schon ein neuer Weg dann fort.
Und wenn ich heute rückwärts seh’,
versteh ich besser, was ich geh’.
Nicht nur das Ziel war wichtig hier,
auch jeder Schritt gehörte mir.
Aus Zweifel wurde Stück für Stück
am Ende doch ein kleines Glück.
Denn diese Arbeit zeigt nun klar,
wie viel schon längst in mir selbst war.
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