In unserer Welt wollen viele an der Spitze stehen und ihren Kindheitstraum verwirklichen: „reich“ oder „berühmt“ zu sein. Statistisch gesehen gelingt das jedoch nur wenigen. Laut dem Online-Portal Statista besitzen 82 Prozent der Weltbevölkerung gerade einmal 12,7 Prozent des weltweiten Vermögens.
Viele glauben, dass gute Bildung, hervorragende Noten und großer Ehrgeiz automatisch zum Erfolg führen. Ein Blick auf Superreiche zeigt jedoch ein anderes Bild: Richard Branson, John D. Rockefeller und Henry Ford brachen die Schule frühzeitig ab. Auch Elon Musk, Larry Page und Mark Zuckerberg verdanken ihren Reichtum nicht Zeugnissen oder Abschlüssen, sondern ihrem scharfen Sinn für Unternehmertum. In Österreich liefert der aktuell inhaftierte René Benko ein ähnliches Beispiel.
Dennoch steigert Bildung die Chancen auf höheren Verdienst, stabile Jobs und geringere Arbeitslosigkeit. Menschen mit einem gewissen Bildungsgrad sind insgesamt erfolgreicher als jene ohne Diplom oder Abschluss. Gleichzeitig gibt es Ausnahmen: Überflieger, die alle Regeln zu umgehen scheinen.
Was hilft wirklich, reich zu werden?
Ein entscheidender Faktor ist unternehmerisches Denken, nicht Bildung oder Abschlüsse. Erfolgreiche Menschen erkennen früh Chancen, gehen kalkulierte Risiken ein und investieren klug. Auch Kontakte und Kapital spielen eine große Rolle: Wer bereits Geld oder Netzwerke besitzt, startet mit deutlich besseren Voraussetzungen.
Das bedeutet aber nicht, dass Bildung wertlos ist, im Gegenteil. Besonders wirtschaftliche Schulen, darunter auch meine, die HAK Hall in Tirol, vermitteln unternehmerisches Denken, Praxiswissen und Fähigkeiten, die später nützlich sind.
Am Ende brauchen wir aber alle: Kreativität, Selbstvertrauen, Mut und ein Quäntchen Glück.
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