Es war der 3. Dezember, als ich in einen verschneiten Park ging. Ich sah einen Fuchs, der eine schneeweiße Eule trug, und rettete sie ohne zu zögern. Ich wickelte sie in meinen beigen Schal, und sie saß ruhig in meinen Armen. Zuhause angekommen, wusch ich die Eule, damit sie schön sauber war. Danach gab ich ihr Futter, denn die arme Eule war am Verhungern. Ich sah, dass sie zitterte, und wickelte sie in eine warme, kuschelige Häkeldecke.
Ich hatte Angst, sie in die Wildnis zu entlassen, wegen des listigen Fuchses. Ich gab der Eule einen Wasserspender, da ich noch einen hatte. Mein Border Collie war der Eule gegenüber misstrauisch, aber nach einiger Zeit wurden sie gute Freunde. Nach einem Jahr musste ich meinen Hund einschläfern lassen. Ich war am Boden zerstört und weinte. Doch ich hatte noch einen Freund, es war meine Eule, sie kam, um mich zu trösten. Fünf Monate später musste ich sie in die Natur entlassen. Exakt am 7. Oktober ließ ich sie in den herbstlichen Wald fliegen. Am 3. Dezember kam meine Eule wieder zu mir, aber mit einer kleinen Überraschung ... vor nicht allzu langer Zeit hatte sie Junge bekommen. Mein Herz war übervoll, und ich war gerührt, dass sie dennoch ohne zu zögern zu mir zurückkam.
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