Arthur Morgan. Statt eines typischen Revolverhelden präsentiert das Spiel ein furchtloser, Starker und nachdenklicher Mann, der zwischen Loyalität und Moral hin- und hergerissen ist.
Ein Leben als Outlaw
Arthur Morgan wächst als Mitglied der Van-der-Linde-Gang auf, angeführt von Dutch van der Linde. Schon in jungen Jahren wird er in das Leben eines Gesetzlosen hineingezogen. Raubüberfälle, Fluchten und ständige Konflikte mit dem Gesetz sind das normalste in seinen Alltag im Amerika des Jahres 1899 – einer Zeit, in der der Wilde Westen langsam verschwindet.
Warum ich wie er sein will
Ich möchte wie er sein, weil er mich inspiriert und andere auch. Er ist furchtlos, viele kennen und respektieren ihn, manche fürchten ihn auch. Er erlebt vieles, was alle erleben möchten. Traurig war ich nur, als er am Ende stirbt. Ich habe vieles von diesem Videospiel gelernt, keine Angst zu haben zum Beispiel und im Leben hart zu bleiben.
Mehr als nur ein Gangster
Was Arthur von vielen anderen Videospielcharakteren unterscheidet, ist seine emotionale Tiefe. Hinter seiner harten Schale verbirgt sich ein Mann mit Zweifeln. Im Verlauf der Geschichte beginnt er, die Ideen seines Anführers zu hinterfragen. Loyalität zur Gang steht plötzlich im Konflikt. Ein Wendepunkt in seinem Leben ist seine Erkrankung. Die Diagnose zwingt ihn, sich mit dem seiner Endlichkeit auseinanderzusetzen. Von diesem Moment an wird sein Abenteuer noch gefährlicher und wilder.
Warum Arthur Morgan unvergessen bleibt
Arthur Morgan gilt heute als einer der besten Charaktere der Gaming-Geschichte. Seine Entwicklung, die starken Dialoge und die emotionale Tiefe seiner Figur heben ihn deutlich von klassischen Actionhelden ab. Er ist kein perfekter Mensch – sondern ein fehlbarer, tragischer Charakter, der versucht, in einer untergehenden Welt das Richtige zu tun. Er bleibt für viele unvergesslich, weil er am Ende der Geschichte stirbt.
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