Der sportliche Schmetterling und die stinkfaule Schnecke

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12.01.2026
2 Min.
Liebe ist immer die richtige Option (Foto: cromaconceptovisual/pixabay)

An einem Frühlingstag, als die Sonne schien und die Blumen nach frischem Blütenstaub dufteten, hüpfte der kleine Schmetterling Fae fröhlich aus seinem Nest. Nicht weit entfernt sah Fae die alte, gemütliche Schnecke Rodger.

„Sir Rodger!“, rief Fae. „Ich habe Post für Sie! Und eine kleine Überraschung aus der Töpferei … Ihre türkisfarbene Teekanne! Mrs. Juliette hat sie wunderbar repariert.“

„Oh wow, sie sieht sogar besser aus als vorher“, murmelte Sir Rodger.

Fae lächelte glücklich und flog nach Hause. „Oh nein! Meine Erdbeermarmelade ist alle!“, seufzte sie traurig. Doch plötzlich klopfte es leise an der Tür … Es war Mrs. Lindsey, die Frau von Sir Rodger.

„Oh hallo, Fae! Ich hatte dich schon beim Briefeaustragen erwartet, aber gut, dass du jetzt da bist. Ich wollte dir einen kleinen Dankeskorb mitbringen“, sagte Lindsey lächelnd.

Als Fae den Korb ansah, entdeckte sie zu ihrer Freude Erdbeermarmelade.

„Wow, Lindsey! Du bist wirklich ein Schatz! Woher wusstest du, dass ich keine Marmelade mehr habe? Ich wollte gerade zum kleinen Markt im Dorf“, staunte Fae.

„Perfektes Timing!“, antwortete Lindsey. „Ich schätze, es war ein Glückstreffer. Aber ich muss jetzt zur Boutique. Ich hoffe, dir gefällt der Korb. Tschüss!“

„Tschüss!“, rief Fae glücklich.

Am nächsten Tag lud Fae die Schneckenfamilie zum Brunch ein. Sie schrieb ihnen einen Brief:

„Hallo Herr und Frau Seidenschnecke,

da ihr immer so nett zu mir und anderen seid, möchte ich euch zum Brunch ins Pilz-Café einladen. Ich hoffe, ihr könnt kommen, und ich würde mich freuen, euch um 12:05 Uhr am Münzbrunnen zu treffen.

Herzliche Grüße

Fae“

Rodger und Lindsey waren von diesem Brief so gerührt, dass sie sich am Brunnen trafen und langsam in das bekannte, alte, aber gemütliche Café gingen.

„Sehr nett hier, nicht wahr?“, fragte Lindsey höflich.

Rodger nickte zustimmend.

Sie bestellten Caesar-Pilzsuppe und Wassermelonenbrot als Beilage. Alles schmeckte köstlich, doch die Rechnung brachte sie kurz ins Staunen.

„Drei Pilzsuppen mit jeweils drei Portionen Wassermelonenbrot – das macht 15 Dollar!“, sagte die Feen-Kellnerin.

„Na schön, ich zahle heute, schließlich habe ich das Café vorgeschlagen“, wollte Fae sagen.

„Nein, nein! Fae, wir zahlen!“, riefen die beiden.

Die Kellnerin war eine gute Freundin von Fae und wusste, dass sie gerne bezahlte, also nahm sie ihr Geld.

Sie verbrachten eine wunderbare Zeit zusammen: Lachen, kleine Witze und fröhliches Plaudern erfüllten das Café, bis es dunkel wurde. Beim Verlassen bedankten sich Rodger und Lindsey bei Fae und gingen glücklich mit ihr nach Hause.

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