Wenn mir jemand vor ein paar Jahren gesagt hätte, dass mir Barbie etwas über den Sinn des Lebens beibringt, hätte ich nur gelacht. Aber dann kam der Barbie-Film 2023 in die Kinos und plötzlich war alles anders. Barbie trägt nicht nur High Heels und feiert jeden Abend Partys, sondern stellt sich plötzlich die Frage: Was ist meine Rolle? Was will ich wirklich? Und wozu das alles? Barbie meinte im Film einmal: „Ich möchte nicht perfekt sein. Ich möchte einfach nur ein Mensch sein.“ Dieser Satz hat mich getroffen, mehr als jeder Philosophie-Unterricht.
Lernen von Barbies Sinnkrise
Barbie, die ursprünglich mal als „Puppe der perfekten Frau“ erfunden wurde, merkt im Film, dass das echte Leben mehr ist als Pink, Partys und ein Ken an ihrer Seite. Deshalb verlässt sie Barbieland, stellt sich dem echten Leben, den echten Gefühlen und Zweifel und Unsicherheit. Und trotzdem (oder gerade deshalb) entscheidet sie sich dafür, ein Mensch zu sein. Denn nur als Mensch kannst du wirklich fühlen, wachsen, Fehler machen und daraus lernen, erkennt sie.
Der Sinn des Lebens ist vielleicht einfach man selbst zu sein - aber in echt und nicht so, wie andere einen gerne hätten. So zu sein, wie man ist. Das zu fühlen, was man wirklich fühlt. Und sich nicht für andere verstellen. Und genau deshalb feiere ich Barbies Erkenntnis so. Sie steht für Wandel und für die Freiheit, sich neu zu erfinden. Aber auch für das Recht, nicht perfekt zu sein. Ich denke das ist der wahre Sinn des Lebens. Man darf herausfinden, wer man ist, und man darf sich jeden Tag neu entscheiden. Früher war Barbie vielleicht einfach nur eine Puppe, aber heute ist sie ein Reminder daran, dass man keine Schablone sein muss, sondern einfach nur man selbst.
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