Der Mann in Schwarz. Eine Horrorgeschichte, für alle, die Gruseliges mögen.

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Volontärin · Mittelschule Hainfeld
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28.11.2025
7 Min.
Der Mann in Schwarz kommt und tötet ohne Skrupel. (Foto: Vanessa Wallner)

Es sind Sommerferien, und Loela fliegt mit ihrer Mutter nach Japan, um eine Woche bei ihren Großeltern zu verbringen. Niemand hätte je ahnen können, dass dies das Ende des Familienstammbaums einleiten würde.

Loela hat keine Geschwister, und ihr Vater starb einen Monat nach ihrer Geburt bei einem tragischen Unfall. So blieb ihr nur noch ihre Mutter – aber daran war sie gewöhnt. Das zehnjährige Mädchen hatte sich schon seit Wochen darauf gefreut, ihre Großeltern nach fünf Jahren wiederzusehen. Da sie noch nie zuvor mit dem Flugzeug geflogen war, war sie ein wenig nervös.

Während des Flugs bemerkte sie etwas Merkwürdiges: Ein Mann in Schwarz bewegte sich kaum, starrte aber ständig in ihre Richtung. „Menschen gibt’s …“, dachte Loela bedrückt.

Als sie landeten, schien der Mann der kleinen Familie zu folgen. Doch jedes Mal, wenn Loela ihre Mutter auf ihn ansprechen wollte, war er plötzlich verschwunden. Immer wenn sie etwas sagen wollte, war er entweder weg oder ihre Mutter konnte ihn nicht sehen – obwohl er eindeutig da war. Mit jeder Minute wuchs Loelas Angst. „Wer ist das? Was will er? Warum sieht Mama ihn nicht?“ fragte sie sich unaufhörlich.

Die Fahrt zum Haus ihrer Großeltern verging für alle schnell – für Loela jedoch quälend langsam. Je größer ihre Angst wurde, desto mehr zweifelte sie an sich selbst und dachte, sie sei paranoid. Ihre Mutter begann sich ernsthaft Sorgen zu machen, dass Loela mental überfordert sein könnte.

Als sie schließlich ankamen, wurden sie herzlich von den Großeltern empfangen. Nach dem Mittagessen bezogen sie ihre Zimmer: Loela bekam ein Kinderzimmer im Erdgeschoss mit einem großen Fenster, ihre Mutter zog in ihr altes Zimmer.

Am Nachmittag machten sie einen Spaziergang in die Stadt. Loela staunte über die Architektur Japans und hatte den Mann in Schwarz fast vergessen – bis sie ihn plötzlich wieder sah, diesmal noch näher, neben einem Tempel.

„Mama! Da ist der Mann in Schwarz!“, rief sie erschrocken.

„Süße, da ist niemand…“, antwortete ihre Mutter besorgt.

„Aber …!“, stammelte Loela verängstigt, doch ihre Mutter schüttelte nur den Kopf. „Warum glaubt sie mir nicht?“, dachte Loela und fühlte sich hilflos.

Zurück bei den Großeltern war es schon Zeit zum Schlafen. Als Loela sich an ihren Schreibtisch setzte, hörte sie ein Klopfen an der Wand. Erschrocken wollte sie es ignorieren, dachte aber, sie hätte es sich nur eingebildet. „Ich bin paranoid …“, sagte sie sich und ging schlafen, in der Hoffnung, dass am Morgen alles normal sein würde.

Doch als sie aufwachte, sah sie den Mann direkt am Fenster! Schnell machte sie ein Foto, doch auf dem Bild war niemand zu sehen.

„Was?! A-Aber er ist noch da! Wie …?!“, stammelte Loela panisch. Plötzlich war er wieder verschwunden. Das Mädchen spürte: Sie war in großer Gefahr. 

Nachdem das arme Mädchen sich beruhigte, ging sie in das Esszimmer fürs Frühstück.

Loela hatte ihren Opa noch nie in solchen Kleidern gesehen – sie sahen aus wie Schutzanzüge, wie man sie in der Industrie trägt. Sie fragte ihn, was er vorhabe, doch er antwortete nur, dass er in der Fabrik arbeiten würde.

„Bleib sicher“, sagte Loela besorgt zu ihrem Opa. Er lächelte kurz, doch als er antwortete: „Mach ich“, verzog sich sein Gesicht schnell zu einem verwirrten Ausdruck, als hätte er etwas geahnt. Loela gefiel dieses Gesicht überhaupt nicht. Sie wollte Antworten – und das am liebsten sofort.

Verzweifelt fragte sie all ihre Freunde, ob jemand etwas über einen Mann in Schwarz wüsste, doch niemand konnte ihr helfen. Auch die Suche auf diversen Online-Plattformen brachte zunächst keine Ergebnisse, bis sie auf ein „nicht gelistetes“ YouTube-Video stieß. Obwohl sie Angst hatte, es anzuklicken, konnte sie nicht widerstehen.

Das Video zeigte eine First-Person-Aufnahme. Als Loela genau hinsah, erkannte sie die Person – es war ihr Opa! Er stand vor einem riesigen Mixer. Ihr Herz setzte aus vor Schreck, als der Mann in Schwarz plötzlich ihren Opa in den Mixer schubste.

Das Mädchen begann zu weinen, währenddessen man die dumpfen Schreie ihres Opas im Hintergrund hörte. Körper für Körperstück schredderten die scharfen Mixerblatten. Die Mixung wurde rötlich und kleine Körperstücke, die immer kleiner wurden, waren zu sehen, bis nix mehr da war.

Mixer

Der blutige Mixer mit den überresten vom OpaIch habs selber gemalt<3(vanessa wallner)

Loela schloss ihren Laptop so schnell sie konnte. Sie konnte kaum glauben, was sie gerade gesehen hatte, war sich aber unsicher, ob es wirklich geschehen war – bis ihre Oma ihr am Abend erzählte, dass ihr Opa verschwunden sei. Die ganze Familie war am Boden zerstört. Loela war die Einzige, die wusste, was wirklich passiert war.

Von da an war sie besonders vorsichtig: Sie achtete darauf, dass alle Fenster geschlossen und die Türen stets verschlossen waren. Jeden Abend und Morgen sah sie den Mann in Schwarz draußen am Fenster.

Am nächsten Tag erhielt Loela eine E-Mail. Sie war verwirrt, öffnete sie aber trotzdem. Die Nachricht lautete:

"Verstecken hilft nicht. Hör auf so zu tun, als gäbe es mich nicht. Ich werde dich holen – und deine Familie auch. Als Nächstes die Großmütter. Loela Watanabe."

Loela Watanabe – das war ihr voller Name. Entsetzt rannte sie zu ihrer Oma und warnte sie, das Haus auf keinen Fall zu verlassen, sonst würde sie sterben. Doch ihre Oma glaubte ihr nicht und hielt sie für verrückt.

Die Oma musste einkaufen gehen, da die Lebensmittel im Haus knapp waren. Loela schlug vor, dass ihre Mutter stattdessen einkaufen gehen sollte, doch die Oma bestand darauf, selbst zu gehen. Nach zehn Minuten Streit gab sie schließlich auf. „Okay… du hast gewonnen. Deine Mutter geht einkaufen“, sagte sie erschöpft. So wurde entschieden: Die Mutter geht einkaufen, die Oma bleibt zu Hause.

Loela wollte sicherstellen, dass ihre Oma in Sicherheit war, und hielt sie daher ständig im Auge. Nach einer Stunde musste sie selbst auf die Toilette und sagte ihrer Oma Bescheid, in der Hoffnung, dass nichts passieren würde.

Plötzlich hörte sie vor der Toilettentür seltsame Geräusche – ein Knarren, als würde jemand etwas bewegen. Misstrauisch versuchte Loela die Tür zu öffnen, doch es war zu spät: Die Tür war von außen blockiert, vermutlich durch einen Sessel. Sie war zu schwer, um sie zu verschieben.

Sie hörte Schreie ihrer Oma, Loela gerat in Panik, sie schrie und ratterte an der Tür. Sie zitterte wie verrückt. Man hörte das Knacken von Knochen die langsam brechen und die Schreie einer alten Frau, die in Horror ist. Auf einmal war es leise und nur Fußschritte waren zu hören. Loela bekam die Tür auf, doch das einige was noch da war von der Oma ist der Leblose Körper von ihr. Sie wurde kreidebleich, während das Blut nur so in Strömen fließt vor ihren Füßen. Ihre Füße zitterten so sehr, dass sie zusammenbrach. Sie rief ihre Mutter an aber niemand hebte ab. Loela befürchtete das Schlimmste. „Bitte sei nicht tot!“, dachte Loela in Angstschweiz.

Das Mädchen hörte Schlüssel, sie rannte so schnell sie konnte zur Haustür. Sie schaute durch das kleine Loch in der Tür. Es war ihre Mutter. Aber etwas ist nicht richtig. Sie ist wirklich bleich und bewegt sich komisch. Loela versuchte zu erklären was passiert ist, aber “Mutter“ ignorierte sie und auch den leblosen Körper von Oma mit einem Kuchenmesser im Schädel. “Es“ sprach nicht, das ist nicht Mutter! Es nahm das Küchenmesser aus dem gebrochenen Schädelknochen der Oma. „Was machst du da?!“, sagte Loela in Panik. Die Mutter nahm das Kuchen Öl und zündete das Messer an damit. Das Mädchen rannte in ihr Zimmer, sie verschloss die Tür so schnell sie konnte.

Die “Mutter“ verließ das Haus und kam ans Fenster des Kindes. Es schnitt die Stirn der Haut von der Mutter auf, während es das arme Mädchen gruselig anlächelte. Es dann zog die Haut runter vom Gesicht. Man sah, wie die Augen aus deren Augenhöhlen raus flogen in die Gebüsche des japanischen Hauses und es offenbart das frische Fleisch das anfing unter der Haut zu verroten. Unter dem Fleisch und der Haut war der Mann in Schwarz.

man in schwarz verkleidet als MutterLoela war so übel, dass sie sich fast übergeben hat. Sie brach in Tränen aus, als sie realisierte dass ihre ganze Familie tot war und sie auch bald. Dann sah sie es, ein altes Deko Katana, das an der Wand hing. Sie nahm es, während der Mann die Fensterscheiben zerschlug. Sie versuchte sich zu verteidigen, aber es war nur Plastik. Er stoch ihr mit dem Messer in ihren Arm. Loela war zu schwach, um sich zu verteidigen, ihre Kleidung fing an zu brennen.

Feuer, eines der vielen Elemente der Welt, ist leider auch eine der schmerzhaften weisen zu sterben. Loela schrie vor Schmerzen. Man konnte schon fast Mitleid haben. Das Feuer durchtrat die erste Schicht der Haut, die ersten von fünf und die schmerzen wurden größer Nicht mal Gott konnte sie retten. Überall Blut.

Der Mann stach wieder und wieder zu. Schreie, die immer leiser wurden, während Loela an Blutverlust starb und der Mann zufrieden blickte. Was für ein Monster. Er ging leise als Loela ihren letzten Atemzug nahm.

„Drei Tote Körper wurden in diesem Haus gefunden. Wir schalten rüber zu dem Tatort: Die Personen waren eine kleine Familie, wo der Opa anscheinend verschwunden ist vor nur zwei Tagen. Es sind eine ältere Frau mit 12 Stichwunde,n davon eine im Kopf und die anderen im oberen und unteren Rücken. Dann eine jüngere Frau mit keinen Organen oder Knochen und ein junges Mädchen, das an Blutverlust gestorben ist, ihr halber Körper hat auch starke Brandwunden. Wir haben auch eine Nachricht auf einem Laptop gefunden, die uns vielleicht auch die Identität des Mörders verratet sie lautet:“ Achtet den Man in Schwarz“. Es ist schrecklich was hier passiert ist“, sagten die Personen im Radio



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