Mein Vorbild im Umgang mit Geld ist mein Vater. Er hat mir schon früh gezeigt, dass Geld nicht leicht zu bekommen ist und dass man es schätzen soll.
Überlegt entscheiden statt spontan kaufen
Ich bewundere ihn, weil er sehr gut mit Geld umgeht. Er kauft nicht spontan Sachen, sondern informiert sich zuerst, vergleicht Preise und überlegt, ob der Kauf eines Artikels wirklich sinnvoll ist. Besonders bei größeren Ausgaben hat er sich Zeit genommen und verschiedene Angebote geprüft. Dabei ging es ihm nicht um das Billigste, sondern darum, Qualität zu kaufen.
Erst sparen, dann ausgeben
Von ihm habe ich gelernt, dass man zuerst sparen und dann ausgeben sollte, nicht umgekehrt. Er hat mir beigebracht, dass man immer einen versteckten Vorrat haben soll, wenn man etwas bezahlen muss. Ich habe gelernt, dass finanzielle Sicherheit ein gutes Gefühl gibt und Stress vermeidet.
Außerdem hat er mir beigebracht, mit Geld meine Ziele zu erreichen. Wenn ich mir als Kind etwas Teureres wünschte, sollte ich einen Teil meines Taschengeldes dafür zurücklegen. So habe ich gelernt, geduldig zu sein und nicht alles sofort zu haben.
Die Lektion im Supermarkt
Ich war im Supermarkt mit meinem Vater und wollte mir etwas kaufen. Es war ein Skateboard, es hat um die hundert Euro gekostet. Er erklärte mir: „Hol dir ein günstigeres, es sind die gleichen, nur andere Hersteller. Und du weißt noch nicht, ob du es überhaupt kannst.“ Er sagte mir einen Satz, den ich mir merken soll: „Im Leben kaufe nie Sachen, die du nicht brauchst oder nicht weißt, ob du sie nutzen kannst, sondern Sachen, die von Wert für dich sind.“
Verantwortung lernen
Seitdem achte ich darauf, mein Geld einzuteilen und mir einen kleinen Betrag zur Seite zu legen. Ich überlege mir genau, wofür ich Geld ausgebe, und versuche oft, etwas zu sparen. Mein Vater hat mir keine komplizierten Regeln beigebracht, sondern eine einfache, aber wichtige Einstellung: verantwortungsvoll handeln, vorausdenken und bewusst entscheiden.
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