Für viele ist es einfacher, unter Stress zu lernen. Das gilt auch für mich. Unter Stress lerne ich intensiver und gehe den Stoff genauer durch. Meine Schulkollegin ist anderer Meinung. Sie findet, dass sie organisiert effektiver lernt, verschafft sich also zunächst einen Überblick und teilt dann die Lernstoff-Seiten auf die verfügbaren Wochentage auf. Ihr seht also: Wir funktionieren alle anders!
Veränderungen im Lernstil und Herausforderungen
Früher lernten viele junge Schüler gleich nach der Schule, da sie weder lange Schultage noch viel Lernstoff hatten und den Abend für Schlaf brauchten. Heutzutage sieht das bei den meisten Schülern anders aus: Durch Spätunterricht in höheren Klassen lernen viele bis spät in die Nacht, wodurch sie am nächsten Tag erschöpft und unkonzentriert sind.
Auch meine befragte Mitschülerin hat ihren Lernstil über die Jahre verändert, ähnlich wie ich: Wenig Schlaf, lange Schultage und viel Lernstoff führen nun einmal oft zu Stress. Viele wissen dann kaum, wo sie anfangen sollen, besonders in Schularbeitsphasen. Meine Kollegin gibt zu, dass sie manchmal den Lernstoff von einem Tag auf den nächsten verschieben muss. Wenn das nicht möglich ist, wird oft auf Schlaf oder Freizeitaktivitäten verzichtet.
Das beste Lernen
Wie lernen wir besten? Ich lerne hauptsächlich auswendig, was mir leichtfällt, da ich mir Dinge schnell merke. Bei manchen Fächern ist es jedoch nötig, den Stoff wirklich zu verstehen, was mir etwas schwerer fällt. Meine Mitschülerin hingegen kann den Lernstoff sowohl auswendig lernen als auch verstehen und anschließend mit eigenen Worten wiedergeben.
Allgemein lässt sich sagen, dass es keine richtige Lernmethode gibt. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, verschiedene Techniken auszuprobieren, seine Stärken und Schwächen zu erkennen und sich kontinuierlich weiterzubilden. Durch dieses Vorgehen kann man den eigenen Lerntypen optimieren und langfristig erfolgreicher lernen.
Wichtig: Man lernt nicht nur für die Prüfung, sondern in erster Linie für sich selbst!
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