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Davied Böjtoes: „Solche Momente zeigen, warum Fußball so besonders ist“

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Volontär · BRG Oeverseegasse
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21.07.2026
4 Min.

Schon mit sieben Jahren begann Davied Böjtoes seine Fußballreise. Heute spielt er in der U 15-Mannschaft des TSV Hartberg und verfolgt einen großen Traum: den Weg zum Profifußball. Im Interview zieht Davied Bilanz über die WM, und spricht über seine Anfänge, seine Vorbilder, besondere Spiele und warum Disziplin für ihn wichtiger ist als Talent allein.

Jahed (links) im Gespräch mit Davy (Foto: Jahed und Davy Bild )

Frage: Wie hast du die Weltmeisterschaft erlebt? Was waren deine Highlights und Tiefpunkte?

Antwort: Am Anfang habe ich Rumänien unterstützt. Nach dem Ausscheiden war ich für Brasilien, weil ich wollte, dass Neymar den Titel gewinnt. Im Finale zwischen Spanien und Argentinien gab es einen Moment, den ich nie vergessen werde. Vor dem Spiel haben sich Lionel Messi und Lamine Yamal die Hand gegeben. Sofort musste ich an das bekannte Foto denken, auf dem Messi den kleinen Lamine als Baby badet. Dass sich die beiden Jahre später in einem WM Finale gegenüberstehen, ist schon ein unglaublicher Zufall. Genau das liebe ich am Fußball. Er schreibt Geschichten, die sich niemand ausdenken könnte. Traurig war dann der Schlusspfiff. Lamine Yamal konnte seinen größten Erfolg feiern, während Messi den Platz enttäuscht verlassen musste. Genau solche Momente zeigen, wie nah Freude und Enttäuschung im Fußball beieinanderliegen.

Wie bist du zum Fußball gekommen?

Antwort: Mein Vater hat früher selbst Fußball gespielt und mir vorgeschlagen, es auch einmal zu versuchen. Ich habe mit sieben Jahren angefangen und schnell gemerkt, dass Fußball genau mein Sport ist. Seitdem gehört der Fußball zu meinem Leben.

Warum spielst du gerade beim TSV Hartberg?

Antwort: Ich spiele bei Hartberg, weil ich glaube, dass ich gut genug für diesen Verein bin. Hier kann ich mich mit starken Spielern messen und mich jeden Tag weiterentwickeln.

Auf welcher Position spielst du am liebsten und warum?

Antwort: Am liebsten spiele ich in der Innenverteidigung. Viele Spieler wollen vorne Tore schießen, aber ich habe auch Spaß daran, Gegner zu stoppen und Angriffe zu verhindern. Wenn ich einen wichtigen Zweikampf gewinne oder eine gefährliche Situation kläre, fühlt sich das genauso gut an.

Wer ist dein größtes Fußballvorbild?

Antwort: Mein größtes Vorbild ist Gheorghe Hagi. Er war eine Legende aus Rumänien und hatte eine unglaubliche Technik. Außerdem schaue ich zu Cristiano Ronaldo auf. Seine Disziplin ist für mich etwas Besonderes. Er zeigt, dass Erfolg nicht nur durch Talent entsteht, sondern durch harte Arbeit.

Was war dein schönstes Erlebnis auf dem Fußballplatz?

Mein Freistoßtor gegen Gleisdorf. In diesem Moment hat einfach alles gepasst. Solche Erlebnisse bleiben im Kopf und geben einem noch mehr Motivation.

Was war dein schwierigstes Spiel und warum?

Antwort: Das schwierigste Spiel war gegen Salzburg. Es war eine sehr spannende Partie. Beide Mannschaften hatten gute Chancen und bis kurz vor Schluss war alles offen. Salzburg hat sich dann in den letzten drei Minuten durchgesetzt. Solche Spiele sind schwierig, aber genau aus solchen Erfahrungen lernt man.

Wie oft trainierst du in der Woche?

Viermal pro Woche.

Was machst du, wenn du einmal ein schlechtes Spiel hattest?

Ich analysiere mein Spiel und schaue, was ich beim nächsten Mal besser machen kann. Fehler gehören dazu. Wichtig ist, dass ich daraus lerne und mich weiterentwickle.

Wie schaffst du es, Schule und Fußball unter einen Hut zu bringen?

Meine Eltern unterstützen mich sehr. Sie helfen mir dabei, dass ich Schule und Fußball gut miteinander verbinden kann.

Hast du vor einem Spiel ein bestimmtes Ritual oder einen Glücksbringer?

Ich bete vor jedem Spiel. Das gibt mir Ruhe und hilft mir, konzentriert in die Partie zu gehen.

Was ist das Lustigste, das dir oder deinem Team passiert ist?

Mein Eigentor gegen Nürnberg. In diesem Moment war es natürlich nicht lustig, aber heute können wir darüber lachen. Solche Geschichten gehören einfach zum Fußball dazu.

Welches Ziel möchtest du im Fußball unbedingt erreichen?

Mein Ziel ist das Profilevel. Ich weiß, dass der Weg dorthin noch lang ist, aber ich möchte jeden Tag besser werden und weiterarbeiten.

Wie würdest du eure Mannschaft in drei Wörtern beschreiben?

Diszipliniert, stark und Familie.

Was gefällt dir am meisten am Fußball?

Ich verteidige gerne und freue mich natürlich auch über Tore. Das beste Gefühl ist aber, gemeinsam mit der Mannschaft zu gewinnen. Dieser Moment nach einem Sieg ist etwas Besonderes.

Welchen Tipp würdest du Kindern geben, die ebenfalls Fußball spielen möchten?

Sie sollen Gas geben und niemals aufhören, an sich zu arbeiten. Fußball braucht viel Training und Einsatz.

Wie motivierst du dich, wenn du keine Lust auf das Training hast?

Dann denke ich an Hagi und Ronaldo. Besonders Ronaldo erinnert mich daran, wie wichtig Disziplin ist. Wenn ich sehe, wie er trotz seines Alters noch wie eine Maschine arbeitet, motiviert mich das, weiterzumachen.

Was bedeutet dir der Sport persönlich?

Fußball bedeutet mir sehr viel. Selbst wenn ich später kein Profi werde, werde ich diesen Sport nie vergessen oder aufgeben. Ich habe einfach zu viel Spaß daran.

Was war dein bisher größter Erfolg und warum?

Mein größter Erfolg war der Gewinn der U14 Meisterschaft. Wir haben die Meisterschaft gewonnen und durften die Schale und Medaillen entgegennehmen. Dieser Moment war für die ganze Mannschaft etwas Besonderes.

Deine Pläne?

Ich möchte bei Hartberg bleiben, mich verbessern, schneller werden und der beste Spieler meiner Mannschaft werden. Danach möchte ich vielleicht den Schritt zu einem größeren Verein schaffen.

Was würdest du jemandem sagen, der mit Fußball anfangen möchte?

Ich würde sagen, dass frühes Anfangen wichtig ist. Ich habe mit sieben Jahren begonnen. Wer später startet, muss viel aufholen. Trotzdem zählt vor allem, dass jemand bereit ist, sehr viel zu trainieren und alles zu geben.






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