„Das wird eh nicht schlimm!“, rufen wir noch, bevor der Götterblitz losfährt. Wenige Sekunden später schreien wir alle um die Wette. Als die Fahrt vorbei ist, müssen wir lachen. Vorher haben wir noch groß geredet, jetzt sind wir uns plötzlich gar nicht mehr so sicher, wer von uns eigentlich am meisten Angst hatte.
Genau solche Momente machen den Familypark in St. Margarethen für mich zu meinem Lieblingsort im Burgenland. Ich war dort mit meinen Freunden, und schon die Hinfahrt war lustig. Wir haben die ganze Zeit darüber geredet, welches Fahrgeschäft wir als Erstes fahren wollen. Jeder hatte irgendwie einen anderen Favoriten – und natürlich wollte jeder zuerst zu seinem.
Als wir endlich angekommen sind, waren wir sofort motiviert. Wir wollten möglichst keine Zeit mit Warten verschwenden, sondern so viel wie möglich ausprobieren.
Achterbahnen, Schreie und viel Lachen
Nach dem Götterblitz ging es weiter zu Leonardos Flugmaschine. Dort kann man während der Fahrt selbst bestimmen, wie man sich dreht. Natürlich haben wir es gleich übertrieben und uns die ganze Zeit gedreht. Danach war uns schon ziemlich schwindelig, aber wir fanden es trotzdem lustig und wollten am liebsten gleich noch einmal fahren.
Bei manchen Fahrgeschäften haben wir vorher noch groß gesagt: „Das wird eh nicht schlimm.“ Sobald es dann losging, sah das plötzlich ganz anders aus. Danach haben wir uns gegenseitig ausgelacht und darüber geredet, wer am meisten Angst hatte.
Die Hitze war nicht ohne
So lustig der Tag war, ein Problem gab es: Es war extrem heiß. Am Anfang hat uns das kaum gestört, weil wir unbedingt die Fahrgeschäfte ausprobieren wollten. Aber nach einiger Zeit waren wir ziemlich fertig.
Wir sind durch den ganzen Park gelaufen, standen teilweise in der Sonne und mussten uns natürlich auch bei den Fahrgeschäften anstellen. Irgendwann waren wir einfach nur noch durstig.
Also holten wir uns etwas zu trinken und suchten uns ein schattiges Plätzchen. Wir tranken, ruhten uns kurz aus und kühlten uns ab. Danach hatten wir wieder mehr Energie und wollten natürlich weitermachen. Schließlich waren wir nicht in den Familypark gekommen, um den halben Tag im Schatten zu sitzen.
Was den Familypark besonders macht
Was ich am Familypark besonders finde, ist, dass es dort nicht nur Fahrgeschäfte gibt. Man kann zwischendurch herumgehen, etwas anschauen oder einfach eine Pause machen.
Für mich macht aber vor allem die Stimmung den Unterschied. Wenn man mit Freunden dort ist, läuft man gemeinsam durch den Park, sucht sich das nächste Fahrgeschäft aus und redet über das, was gerade passiert ist. Dadurch fühlt sich der ganze Tag wie ein gemeinsames Erlebnis an.
Gemeinsam Zeit verbringen
Wir waren die meiste Zeit einfach zusammen unterwegs. Wir haben geredet, gelacht, Fotos gemacht und gemeinsam entschieden, welches Fahrgeschäft als Nächstes drankommt.
Manchmal haben wir auch einfach irgendwo kurz angehalten, weil jemand eine Pause gebraucht hat. Gerade diese kleinen Momente haben den Tag für mich besonders gemacht. Wir mussten nicht die ganze Zeit etwas machen, um Spaß zu haben.
Warum ich den Familypark weiterempfehlen würde
Ich würde den Familypark auf jeden Fall weiterempfehlen, besonders wenn man mit Freunden oder Familie einen ganzen Tag verbringen möchte. Es gibt genug zu erleben, sodass einem nicht nach ein paar Stunden langweilig wird.
Für mich ist der Familypark aber nicht nur wegen der Achterbahnen und anderen Attraktionen mein Lieblingsort. Ich verbinde ihn mit einem schönen Tag mit meinen Freunden. Wir hatten Spaß, haben viel gelacht und trotz der extremen Hitze einen richtig tollen Tag gehabt.
Am Ende waren wir müde, verschwitzt und wahrscheinlich froh, wieder irgendwo im Schatten zu sein. Trotzdem waren wir uns einig: Es hatte sich gelohnt.
Wenn ich wieder in den Familypark fahre, würde ich eigentlich nur eine Sache anders machen: Ich nehme von Anfang an genug zu trinken mit.
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