Rosa Parks (1913-2005)
Die Afroamerikanerin Rosa Parks aus Alabama weigerte sich 1955, von ihrem Sitzplatz in einem Bus für eine weiße Person aufzustehen, wodurch sie sich der Rassentrennung entgegenstellte. Sie inspirierte andere Afroamerikaner, für ihre Rechte zu kämpfen, was zum Beginn der Bürgerrechtsbewegung führte. In den 1960er Jahren erreichte diese schließlich die Gleichberechtigung aller Menschen.
Josephine Butler (1828-1906)
Josephine Butler setzte sich im viktorianischen Großbritannien für die Aufhebung der Gesetze zur Bekämpfung ansteckender Krankheiten ein, die die vorgeschriebene und regelmäßige medizinische Untersuchung von prostituierten Frauen vorschrieben, nicht aber ihrer männlichen Kunden. Darüber hinaus kämpfte sie gegen Kinderprostitution und internationalen Menschenhandel, der zu sexuellem Missbrauch führte.
Mary Wollstonecraft (1759-1797)
Mary Wollstonecraft war eine englische Schriftstellerin, die sich zur Zeit der Französischen Revolution für die Bildung, Selbstständigkeit und Gleichberechtigung der Frauen einsetzte. Das Buch „A Vindication of the Rights of Woman“, welches sie 1792 veröffentlichte, ist einer der grundlegenden Texte für den modernen Feminismus.
Wangari Maathai (1940-2011)
Wangari Maathai war die erste Frau in Ost- und Zentralafrika mit einem Doktortitel. Im Jahr 2003 wurde sie als stellvertretende Ministerin für Umwelt und natürliche Ressourcen ins Parlament gewählt. Sie setzte sich für Aufforstung, Umweltschutz und Frauenrechte ein und gründete 1977 das „Green Belt Movement“. Für ihren Einsatz in den Bereichen nachhaltige Entwicklung, Frieden und Demokratie erhielt sie 2004 als erste afrikanische Frau den Friedensnobelpreis.
Sarojini Naidu (1879-1949)
Sarojini Naidu war die erste indische Frau, die Präsidentin des Indischen Nationalkongresses und Gouverneurin eines indischen Bundesstaates wurde. Sie war eine Freiheitskämpferin und Dichterin. 1917 half sie Mohandas Gandhi bei der Gründung der „Women’s India Association“, die sich für die Rechte und Bildungsmöglichkeiten von Frauen sowie gegen Kinderheirat einsetzte. Im kolonialen Indien kämpfte sie später für dessen Unabhängigkeit, was schließlich dazu führte, dass es zu einem souveränen Staat wurde und zur größten Demokratie der Welt.
All diese Frauen sind Beispiele dafür, wie viel eine einzelne Person bewirken kann, wenn sie es nur genug will. Jede ihrer Taten und Errungenschaften hat die Welt so beeinflusst, dass das Heute entstanden ist. Sie geben mir die Hoffnung, dass auch ich die Welt zum Besseren verändern kann. Also das will ich mal werden, wenn ich groß bin: mutig, stark und eine Inspiration für andere.
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