Wenn jemand fragt, wofür man dankbar ist, kommen die gleichen Antworten. Gesundheit. Familie. Freunde. Und ja, das stimmt alles. Aber ich möchte heute über etwas sprechen, das viele als selbstverständlich hinnehmen. Etwas, das jeden Tag passiert, ohne großes Aufheben, ohne Applaus. Etwas, das ich lange zu wenig gesehen habe.
Meine Mutter.
Es ist kurz nach sechs. Die Wohnung ist still, draußen ist es noch dunkel. Ich komme in die Küche und das Essen steht schon da. Warm, fertig, einfach da. Ich setze mich hin, esse, stehe auf und gehe. Und denke kaum darüber nach.
Was jeden Morgen passiert
Es ist früh. Ich schlafe noch, das Haus ist still. Und sie steht schon auf. Sie geht in die Küche, macht Essen, sorgt dafür, dass wir Kinder in den Tag starten können. Ein kleiner Moment, der keine fünf Minuten dauert im großen Ablauf des Tages. Und trotzdem steckt darin so viel mehr als man auf den ersten Blick sieht.
Liebe. Jeden Morgen, still und ohne Worte.
Was viele übersehen
Es ist so einfach, solche Dinge als selbstverständlich zu nehmen. Das Essen steht da, also war es immer da. Die Familie funktioniert, also hat sie immer funktioniert. Aber hinter diesem Funktionieren steckt jemand, der jeden Tag dafür arbeitet. Leise, im Hintergrund, ohne dass jemand groß darüber redet.
Meine Mutter hat es geschafft, dass wir eine glückliche Familie sind. Das klingt simpel. Aber wenn man wirklich darüber nachdenkt, was dazu gehört, jeden Tag, über Jahre hinweg, dann merkt man wie viel dahintersteckt. Wie viel Kraft, wie viel Geduld, wie viel Liebe.
Was ich sagen möchte
Ich bin dankbar. Auf die stille, tiefe Art, die einem erst bewusst wird, wenn man innehält und wirklich hinschaut. Wenn man morgens aufsteht und das Essen schon da ist. Wenn man nach Hause kommt und es sich wie Zuhause anfühlt. Wenn man merkt, dass das alles kein Zufall ist.
Es ist sie.
Danke, Mama. Für jeden Morgen. Für alles, was du jeden Tag gibst, ohne je etwas dafür zu verlangen. Ich sehe es. Und ich bin unendlich dankbar dafür.
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