Am 7. Jänner 2025 brachen in Los Angeles verheerende Waldbrände aus. Mehr als 15.000 Häuser wurden zerstört, mindestens 30 Menschen verloren ihr Leben. Dieses dramatische Ereignis zu Jahresbeginn zeigt, wie schnell sich Alltag in Katastrophe verwandeln kann.
Fast das ganze soeben abgelaufene Jahr war geprägt von politischen Spannungen, Naturkatastrophen, Sport-Highlights und kulturellen Höhepunkten. Gleichzeitig bot es Chancen für Fortschritt, kreative Ideen und Momente der Hoffnung. Dieser Rückblick fasst die wichtigsten Ereignisse von Jänner bis Dezember zusammen.
Jänner bis Juni
Im Gaza-Konflikt begann am 19. Jänner eine Feuerpause. Einzelne Geiseln wurden freigelassen und Hilfslieferungen erreichten den Gazastreifen. Die Waffenruhe endete am 18. März, als Israel schwere Luftangriffe durchführte.
Am 20. Jänner trat Donald Trump als 47. Präsident der USA seine zweite Amtszeit an. In seiner Rede erklärte er: „Das goldene Zeitalter für Amerika beginnt genau jetzt.“
In Österreich erschütterte am 15. Februar ein Messerangriff in Villach (Kärnten) das Land. Ein 14-Jähriger starb, fünf weitere Menschen wurden schwer verletzt. Verdächtigt wird ein 24-jähriger Syrer.
Anfang März stellte die neue Bundesregierung ihre Mitglieder vor. Die Angelobung der Koalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS fand am 3. März statt. Kanzler ist Christian Stocker von der ÖVP, Vizekanzler Andreas Babler von der SPÖ.
Die Weltausstellung Expo 2025 in Osaka, Japan, fand vom 13. April bis 13. Oktober statt. Unter dem Motto „Designing Future Society for Our Lives“ präsentierten Länder und Unternehmen innovative Ideen für die Gesellschaft von morgen.
Am 21. April starb Papst Franziskus, bekannt als „Papst für die Armen“. Er setzte seinen Fokus auf Frieden, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit. Zwei Wochen später wählte die Konklave Robert Francis Prevost zum neuen Papst. Unter dem Namen Leo XIV. richtete er einen Appell an den Frieden aller Völker.
Am 10. Juni erschütterte ein Amoklauf in Graz (Steiermark) Österreich. Neun Schülerinnen und Schüler sowie eine Lehrerin starben, elf Menschen wurden verletzt. Das Land gedachte der Opfer mit einer Trauerminute.
Juli bis Dezember
Vom 2. bis 27. Juli fand in der Schweiz die Fußball-Europameisterschaft der Frauen statt. Im Elfmeterschießen siegten die Engländerinnen gegen Spanien und verteidigten ihren Titel von 2022.
Am 15. August trafen Donald Trump und Wladimir Putin in Alaska, um über den Ukraine-Krieg zu verhandeln. Das Treffen endete mit einer Einladung nach Moskau, aber ohne Ankündigung einer Waffenruhe. Drei Tage später diskutierten europäische Staats- und Regierungschefs gemeinsam mit Ursula von der Leyen und NATO-Generalsekretär Mark Rutte mögliche Lösungen.
Im September erkannten Australien, Kanada, Frankreich, Portugal und Großbritannien den Staat Palästina an, um den Gaza-Konflikt zu beenden.
Die 30. Weltklimakonferenz fand vom 10. bis 22. November in Belem, Brasilien, statt. Der Plan zum vollständigen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen stieß auf Widerstand, kleinere Fortschritte konnten jedoch erzielt werden.
Am 18. November qualifizierte sich Österreichs Fußballnationalteam erstmals seit 28 Jahren für die WM mit einem 1:1 gegen Bosnien-Herzegowina.
Am 12. Dezember eröffnete die Koralmbahn nach 27 Jahren Bauzeit und verkürzt die Zugverbindung zwischen Klagenfurt und Graz auf 41 Minuten.
2025 zeigte erneut, wie eng Krisen und Chancen miteinander verbunden sind. Naturkatastrophen, politische Spannungen und traurige Ereignisse prägten das Jahr, aber Fortschritte in Kultur, Sport und Politik erinnerten an die positive Kraft der Menschheit. Wer den Blick auf Engagement, Menschlichkeit und gute Nachrichten richtet, kann Funken der Hoffnung entzünden und kleine Veränderungen möglich machen.
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