"courage à la hollandaise"

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Volontär · Free People School & Educational Hub
09.02.2026
1 Min.
Jeder Schatten ist doch auch nur ein Kind des Lichts. (Foto: Brian Wangenheim/unsplash)

Das Spiel ist ein Kampf, der Kampf ist immer ein Spiel. Ist es nicht reizvoll, wieder zu denken, dass die schwarzen Figuren den Sieg versprechen, nur um zu merken, dass alles, was den Verlierern zu hoffen bleibt, nicht einmal Hoffnung ist, sondern eine Einsamkeit gegenüber den Weißen. Da schweigen sie, glatt aus Holz geschnitten, ihre Kurven funkeln und glänzen. Wie in einem Spiegel: ganz unterschiedlich, ganz gleich.

„Han spelat med Döden själv.“

Mitten auf der Schattenseite des Gartens biegen die dichten Rauchs­nebel immer woanders – der eine, von einer halb erloschenen Kippe, näher zu reifen Früchten; der andere, von „Sancho Panza“, fließt langsam, mondblau, wie eine Welle.

Brasil, meu Brasil Brasileiro,

Meu mulato inzoneiro,

Vou cantar-te nos meus versos:

Hier drohen die schweigsamen Wolken da, hinter dem Horizont, mit ihrer Einsamkeit, diesen bitteren Ernten ihres Erwachens, auf denen nur sie weit draußen an dieser Küste nun warten könnten, blass vom Sand, glücklicherweise bräunen sich noch wenige, liegend, schwimmend, springend. Fliegend und sofort fallend.

O Brasil do meu amor,

Terra de Nosso Senhor.

Brasil!…

Schweigend auf der gefärbten Bank, ihre braunen Stirnen zueinander. E vier, e fünf. Die einsamen Augen im Morgenlicht, die jederzeit flüstern – zu früh, zu spät, zu früh. Nun ist die Hitze hier willkommen. Wieder zu ihren schlafenden Hütten.

Tomorrow, tomorrow, tomorrow.

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