Geistig abgetriftet, während ein Lehrer irgendwo in der Ferne eintönig vor sich hin redet? Genau deswegen müssen Lehrer interaktiver unterrichten. Das Gehirn kann das Gelernte viel präxiser speichern, wenn man die Klasse etwas im Unterricht macht. Es heißt nicht umsonst, dass die Praxis die Theorie festigt.
Besonders Fremdsprachen müssen interaktiver gestaltet werden, um die Aussprache, das Vokabular und das Hörverständnis aufzubauen. Ein einfaches Buch in einer Fremdsprache zu lesen oder ein Hörbuch zu hören, ist erwiesenermaßen viel effektiver als stundenlanges Grammatik und Vokabular pauken.
Leistungsdruck führt zu Blackout
Die Klausurenphase vor Weihnachten: unzählige Überprüfungen, stundenlanges Pauken, viele Schularbeiten und Tests. Die eigentlich ruhige und besonnene Zeit wird so schnell zu einem Nährboden von Verzweiflung und Verzagen.
Viele Tests hintereinander führen zu schlechterer Leistung, auch das ist erwiesen. Druck führt, wie mehrere Studien gezeigt haben, zu Blackouts und schlechteren Noten. Wir befinden uns in einem Teufelskreis.
Was Lehrer beachten sollten
Ich wünsche mir von Lehrpersonen, dass sie den Unterricht interaktiver führen, besonders in Fremdsprachen. Sie sollten Verstädnis für ihre Schüle*innen zeigen und versuchen, nicht zu viele Tests in ein und dieselbe Wochen zu legen. Desweiteren sollten sie weniger Druck auf ihre Schüler*innen ausüben. Dies fordert nicht nur den Lehrprozess, sondern verschafft auch bessere Noten.
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